Hilfe & Anleitungen

So funktioniert Revier3D

Von der leeren Karte zum fertigen 3D-Revier, und danach durch alle drei Ansichten: 3D-Diorama, 2D-Karte und Planer. Du brauchst kein GIS-Wissen und keine Vermessung.

🦌 Revier erstellen (48 h gratis) ▶ Live-Demo ansehen
Zu den Bildern: Alle Screenshots auf dieser Seite stammen aus der Live-Demo. Das ist ein frei erfundenes Beispielrevier auf echtem Gelände, mit echten Höhendaten und echtem Luftbild. Dein eigenes Revier entsteht genauso, nur mit deiner Grenze. In der Demo sind 🙋 Wo bin ich? und 📡 Live-Standort senden zwar zu sehen, aber gesperrt: ein Tipp erklärt, warum das nur im eigenen Revier geht.
Schritt für Schritt

Schnellstart in drei Schritten

Der Einrichtungsassistent führt dich von der leeren Karte bis zum fertigen 3D-Revier. Du kannst sofort loslegen, ein Konto brauchst du erst, wenn du dein Revier sichern willst.

Video: Revier anlegen, vom Namen bis zum fertigen 3D 0:22 Revier anlegen
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Revier benennen

Auf der Startseite auf Revier erstellen tippen, dem Revier einen Namen geben und das Bundesland wählen. Im Bundesland-Dropdown steht neben jedem Eintrag das jeweilige Landeswappen als optische Hilfe. Das Bundesland steuert später die Schusszeiten.

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Grenze festlegen

Einmal ums Revier fahren: die Grundstücke darin holt die App aus dem amtlichen Kataster. Wer es gleich exakt will: Grundstücke antippen, Nummern aus dem Pachtvertrag oder fertige Datei.

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Bauen lassen

Knopf drücken und warten. Höhenmodell, Luftbild und Wege werden automatisch geholt, das 3D-Revier entsteht von selbst. Vor dem Bau zeigt dir der Bauplan Ausschnitt, Fläche und die Herkunft deiner Grenze. Bestätigt wird mit Ja, genau so bauen. Sind gerade mehrere Reviere gleichzeitig dran, siehst du deinen Platz in der Warteschlange und die ungefähre Wartezeit; über Schon mal zur Karte kannst du inzwischen in 2D arbeiten, das 3D kommt von selbst dazu. Bricht der Bau einmal ab, etwa weil wir gerade eine neue Version aufspielen, sagt dir das Fenster das und du startest ihn mit 3D-Bau neu starten wieder. Dein Revier und deine Grenze sind da längst gespeichert.

Schritt 2: einmal ums Revier fahren. Umfahren im Assistenten
2. Grenze festlegen
Der Bauplan vor dem 3D-Bau: Ausschnitt, Fläche und Grenz-Quelle, mit „Ja, genau so bauen
3. Bauplan & bestätigen
Fertig: das neue 3D-Revier ist gebaut und einsatzbereit
Fertig, direkt im Browser
Ohne Konto testen: Du kannst die Grenze zeichnen und das Revier bauen lassen, bevor du dich registrierst. Erst zum Sichern legst du ein Konto an, dafür brauchen wir nicht mehr als Name, E-Mail und Passwort, oder du sicherst dein Revier mit einem Tipp über Mit Google sichern. Danach hast du 48 Stunden Zugriff auf alle Funktionen, ohne Zahlungsdaten. Ausgenommen sind nur die fertigen PDF-Dateien vom Server: die Druckkarte, die Streckenliste, der Erfüllungsnachweis und der Jagderlaubnisschein gehören zur Vollversion, ebenso ihr Versand per Mail.

Was in allen drei Ansichten gleich ist

Revier3D hat drei Ansichten auf dasselbe Revier: die 2D-Karte, das 3D-Diorama und den Planer. Zwischen ihnen wechselst du mit den farbigen Knöpfen: am Handy unten am Bildschirmrand, am Rechner in der Werkzeugleiste (im Planer und im Konto oben in der Kopfzeile). Du landest dabei an derselben Stelle im Revier, an der du gerade warst.

  • 🦌 Planer (grün), 🗺 2D (blau), ⛰ 3D (gold), dazu 👤 Konto. Am Rechner stehen alle drei Ansichten nebeneinander und die, in der du gerade bist, ist hervorgehoben; am Handy werden die beiden angezeigt, in denen du gerade nicht bist.
  • 💬 Feedback findest du in der 2D-Karte unter ⋯ Mehr und im 3D-Diorama unter ⚙ Einstellungen.
  • 🔴 Nacht schaltet das Rotlicht ein: die ganze Oberfläche wird rot getönt, damit dir die Nachtsicht erhalten bleibt. Das gilt in allen drei Ansichten und bleibt beim Wechseln an, auch nach dem Schließen und Wiederöffnen. Rot getönt wird wirklich alles, auch Rückfragen, Meldungen und die Werkzeugleiste.
  • Wie stark das Rot ist, stellst du in der 2D-Karte oben links im Anzeigemenü 🎯 Anzeige ein: Hell, Mittel oder Dunkel. Die Auswahl erscheint dort, sobald das Rotlicht läuft. Voreingestellt ist Mittel: auf einer hellen Topokarte blendet reines Rot nachts sonst immer noch.
  • Das Anzeigemenü heißt überall gleich: in der 2D-Karte und im 3D-Diorama liegt oben links 🎯 Anzeige. Es merkt sich, ob du es offen oder zugeklappt hattest, und ist am Handy standardmäßig zu. Der Inhalt unterscheidet sich je Ansicht: die Karte hat ihre Ebenen, das 3D Wind, Ringe und Höhenlinien.
  • Einzelne Marker-Arten ausblenden geht in beiden Ansichten unten im Anzeigemenü unter 📍 Markierungen (einzeln). Aufgelistet ist, was du tatsächlich gesetzt hast, nach Kategorien gruppiert: ein Tipp auf eine Zeile blendet diese Art aus, ein Tipp auf den Kategoriekopf die ganze Gruppe. Der Knopf nur daneben macht das Umgekehrte und blendet alles andere aus: nur die Hochsitze, nur die Kirrungen, nur die Wildschäden. Das gilt geräteweise und nur für dich, nicht fürs Team, und Karte und 3D merken es sich getrennt.
  • Ein Marker geht nur beim gezielten Tipp auf. Karte und Diorama unterscheiden zwischen Bedienen und Navigieren: ein kurzer Tipp auf ein ruhig stehendes Bild öffnet den Marker wie gewohnt sofort. Wer dagegen schiebt, zoomt, dreht oder mit dem Finger nur das Nachlaufen der Karte stoppt, öffnet nichts mehr, auch dann nicht, wenn zufällig ein Marker unter dem Finger liegt. Das Gleiche gilt für Gebiete und Wege. Im Skizzen-Modus bleibt ohnehin alles zu, dort malst du nur.
  • 📴 Funkloch: Bricht das Netz weg, erscheint unten ein Streifen: 📴 Kein Netz. Eingaben werden gemerkt, bis wieder Empfang da ist. Neue Einträge gehen also nicht verloren, sie warten. Ist der Empfang zurück, wird der Streifen grün („📡 Netz ist wieder da: 2 Einträge warten.") und du schickst sie mit Jetzt senden selbst ab. Das passiert bewusst nicht automatisch: ging nur die Antwort des Servers im Funkloch verloren, würde ein automatisches Nachsenden denselben Abschuss unbemerkt doppelt anlegen. Lieber ein Tipp mehr als eine stille falsche Zahl.
  • 🗑 Löschen ist rückgängig: Direkt nach dem Löschen zeigt die Meldung unten einen Rückgängig-Knopf: ein Tipp darauf holt den Eintrag samt seinen Fotos sofort zurück. Gelöschtes liegt danach noch 30 Tage im Papierkorb (auch die Fotos), erst dann wird es endgültig entfernt. Das gilt für Marker, Strecken-Einträge, Ansitze, Wartungen, Nachsuchen, Belegungen, Fütterungs-Einträge, Wildkamera-Bilder, Skizzen, Gebiete, Wege und Schadensfälle.
  • Den Papierkorb kannst du auch später öffnen. Der Rückgängig-Knopf ist nach ein paar Sekunden weg, verloren ist damit aber nichts. Im Anzeigemenü 🎯 Anzeige beider Karten steht 🗑 Papierkorb; der Tipp bringt dich in den Planer zur Karte „Speicher", wo alles Gelöschte mit Datum und Restlaufzeit steht und je Zeile ein ↩ Zurückholen hat. Zurück kommt derselbe Eintrag, keine Kopie: Name, Farbe, Emoji und alles, was daran hängt, sind unverändert.
Zwei Dinge zum Rotlicht, die man wissen sollte. Fotos und Wildkamerabilder kannst du im Rotlicht nicht beurteilen: Grün und Blau sind weg, ein Reh sieht aus wie ein Schatten. Zum Bilderschauen also kurz ausschalten. Aus demselben Grund verschwinden Farbunterschiede: Gebietsfarben, die rote Grenze und die Farbe von Warn- und Fehlermeldungen sehen alle gleich aus. Wir tönen trotzdem alles mit, weil ein einziges weißes Fenster nachts zehn Minuten Nachtsicht kostet. Ausdrucke und PDFs bleiben normal, die kommen nie rot aus dem Drucker.
🆘 Rettungspunkte im Revier. Stellen, an denen dich die Rettung findet (Kreuzungen, Forsthaus, Parkplatz), legst du als Marker der Art 🆘 Rettungspunkt an. Sie liegen dann in 2D und 3D auf der Karte, du kannst sie benennen, fotografieren und ihre Koordinaten über 🧭 Route in die Navi-App deines Handys geben oder aus der Marker-Karte heraus weitergeben.
Der schwebende SOS-Knopf ist zurzeit abgeschaltet. Es gab ihn bis 10.08.2026 unten links in jeder Ansicht; er stand dort aber vor anderen Bedienelementen, und ein Notfallknopf am falschen Platz ist schlechter als keiner. Er kommt zurück, sobald er einen Platz hat, der niemanden behindert. Die Notrufnummern in der Zwischenzeit: Euro-Notruf 112, Polizei 133, Rettung 144, Bergrettung 140.
Einrichtung

Die Reviergrenze festlegen

Der schnellste Weg ist das Umfahren: einmal in einem Zug ums Revier fahren, und die App holt alle Grundstücke darin aus dem amtlichen Kataster in deine Grenze. Grundstücke, die nur halb in deiner Umfahrung liegen, leuchten golden: ein Tipp entscheidet, ob sie dazugehören. Daneben gibt es die genauen Wege: Grundstücke antippen, Nummern aus dem Pachtvertrag oder fertige Datei. Alle Wege lassen sich kombinieren und später jederzeit nachbessern.

In Kärnten, Tirol und Vorarlberg sowie in der Schweiz in den Kantonen Zürich und Solothurn geht es noch kürzer: sie veröffentlichen ihre Jagdgebietsgrenzen. Liegt deine Kartenmitte dort, erscheint im Assistenten der Knopf Amtliche Reviergrenze übernehmen. Du bekommst die Jagdgebiete rund um die Kartenmitte als Liste mit Name, Art, Fläche und (in Kärnten) Bescheidnummer, tippst deines an, siehst es sofort auf der Karte und übernimmst es mit einem Knopf. Umfahren entfällt damit. Der Knopf erscheint nur, wenn die Quelle für deine Kartenmitte wirklich etwas liefert; in den übrigen Bundesländern und Kantonen gibt es diese Daten noch nicht. Ändern kannst du die Grenze danach wie jede andere, nur der Weg über die Grundstücke fragt vorher nach, weil er die amtliche Form ersetzen würde.

1. Umfahren

Werkzeug Umfahren antippen und in einem Zug ums Revier fahren. Beim Zeichnen verschieben zwei Finger die Karte. Die Grundstücke in deiner Umfahrung kommen aus dem amtlichen Kataster dazu, Grenzfälle leuchten golden und wollen einzeln angetippt werden. Ein weiterer Zug ergänzt; Neu beginnen (unter ⋯ Mehr) verwirft die Auswahl, das nächste Umfahren startet frisch.

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2. Tippen, Aufnehmen & Radieren

Grundstück antippen: kommt dazu oder fliegt raus. Für große Flächen fährst du mit 🖌 Aufnehmen über die Grundstücke (sie kommen dazu) oder mit 🧽 Radieren (sie fliegen raus). So stellst du jede Grenze Grundstück für Grundstück richtig, im Assistenten genauso wie später in der 2D-Karte.

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3. Aus dem Pachtvertrag

Katastralgemeinde und Grundstücksnummern eintippen, so wie sie im Pachtvertrag stehen. Die Grenze setzt sich in Sekunden aus dem amtlichen Kataster zusammen. Im Assistenten unter ⋯ MehrGenaue Grenze importieren ….

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4. Datei importieren

Hast du die Grenze schon digital, lade sie hoch: GPX vom Garmin, KML oder KMZ aus Google Earth, GeoJSON oder ein Shapefile-ZIP von der Behörde, am selben Ort wie der Pachtvertrags-Weg.

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5. Frei zeichnen

Der Zeichenmodus funktioniert in jedem Land, auch ganz ohne Kataster: mit ✏️ Nachfahren fährst du die Grenze mit einem Finger nach, mit 📍 Punkte setzt du Eckpunkte, mit ✋ Bearbeiten ziehst du jeden Punkt zurecht (eine Lupe zeigt dir, was unter dem Finger liegt), und der 🧽 Radierer nimmt Flächen wieder heraus, Enklaven entstehen dabei von selbst. Mehrere Züge, die sich berühren, verschmelzen automatisch zu einer Fläche; getrennte Züge bleiben eigene Teile. Beim Zeichnen verschieben zwei Finger die Karte. Du findest den Modus im Assistenten (✏️ Zeichnen) und in der 2D-Karte unter 🗺 Grenze bearbeiten✏️ Grenze frei zeichnen. Eine Grenze aus dem Kataster kannst du damit ebenfalls weiterbearbeiten: die App fragt einmal nach, weil die Grenze danach nicht mehr parzellengenau ist.

Umfahren im Assistenten: ein Zug ums Revier, Grenzfälle leuchten golden
1. Umfahren: Grenzfälle leuchten golden
Datei-Import-Overlay im Assistenten: GPX, KML/KMZ, GeoJSON oder Shapefile hochladen
4. Datei importieren
Grundstücksnummern aus dem Pachtvertrag eintippen, die Grenze entsteht aus dem Kataster
3. Aus dem Pachtvertrag

Wie viel Landschaft rundherum?

Der Regler im Bauplan legt die Kantenlänge deiner 3D-Welt fest: ein Quadrat um dein Revier. Das Luftbild hat dabei immer gleich viele Bildpunkte: kleinere Welt = schärfere Übersicht, größere Welt = mehr Landschaft ringsum. Scharf wird beim Näherkommen ohnehin überall: die 3D-Ansicht holt laufend das scharfe Luftbild für den ganzen sichtbaren Ausschnitt nach, nicht nur für die Bildmitte. Um die Bildschärfe musst du dich nicht kümmern: dein Revier wird immer in der bestmöglichen Stufe gebaut, in jedem Tarif.

Rund um dein Revier liegt eine Landschaftskulisse: ein weiterer Geländestreifen, der aus dem österreichweiten Laserscan bzw. einem weltweiten Höhenmodell abgeleitet wird und dein Revier einbettet, statt es hart am Bildrand enden zu lassen. Die Kulisse ist rein visuell — sie enthält keine Marker, Wege oder Jagdobjekte. Alles, was du im Diorama antippst und bearbeitest, bleibt innerhalb deiner Reviergrenze.

Wenn die Übernahme mal nicht durchläuft

Normalerweise stehen deine Grundstücke schon vor dem Bau fest: der Bauplan stempelt dann Grenz-Quelle: Amtlicher Kataster. Klappt die Kataster-Abfrage gerade nicht (etwa bei einem Verbindungsfehler), bleibt deine Umfahrung als Fläche erhalten und du kannst trotzdem bauen; der Bauplan zeigt dann Grenz-Quelle: Umfahrung, Grundstücke folgen nach dem Bau. Die App macht daraus nach dem Bau einen Vorschlag: alle Grundstücke, die deine Umfahrung berührt. Dieser Vorschlag ist noch nicht deine Reviergrenze: hast du zu weit gezeichnet, sind Nachbargrundstücke dabei; zu eng, fehlen eigene. Die 2D-Karte schreibt deshalb „(Vorschlag)" an die Flächenzahl und führt dich mit einem Hinweis direkt in den Grenz-Editor. Einmal durchsehen, richtigstellen, ✓ Fertig: damit gilt die Grenze als geprüft und der Zusatz verschwindet.

Später ändern

Die Grenze ist nicht in Stein gemeißelt. In der 2D-Karte findest du unter ⋯ Mehr den Punkt 🗺 Grenze bearbeiten, mit denselben Werkzeugen wie im Assistenten. ◯ Umfahren holt die Grundstücke eines ganzen Gebiets auf einmal dazu (in der 2D-Karte immer zusätzlich zur bestehenden Grenze; Grenzfälle leuchten wieder golden). Ein Tippen auf eine Parzelle nimmt sie dazu oder heraus, für große Flächen gibt es 🖌 Aufnehmen zum flotten Auswählen und 🧽 Radieren zum Wegnehmen. Das Werkzeug 🛣 Straße & Bach kümmert sich um schmale öffentliche Parzellen: Trennt eine fremde Straße oder ein Bach dein Revier in mehrere Teile, verbindet ein Tipp darauf die Teile wieder zu einem Revier, ein weiterer Tipp trennt sie erneut. Herausnehmen lässt sich nur eine Straße, die selbst zu deinen Grundstücken gehört: ein Tipp nimmt sie aus, ein weiterer holt sie zurück.

Nichts kann verloren gehen: 🛟 Sicherungen

Vor jeder Änderung an deiner Reviergrenze legt die App automatisch eine Kopie des vorherigen Stands an. Über 🛟 Sicherungen im Grenz-Editor siehst du diese Stände mit Zeitpunkt und Fläche und holst mit einem Tipp jeden davon zurück. Der aktuelle Stand wird dabei selbst wieder gesichert: auch das Zurückholen lässt sich also rückgängig machen. Nur der Jagdleiter sieht diese Funktion.

Aufgehoben werden die letzten 15 Stände sowie zusätzlich der jeweils älteste Stand der letzten 14 Tage. So überlebt auch der Stand von vor einer langen Bearbeitungssitzung.

Der Editor passt zusätzlich selbst auf: Würde eine Aktion die gespeicherte Grenze verwerfen oder leeren, etwa ein Radierer-Strich auf einer importierten Grenze, lehnt er sie mit einer Erklärung ab, statt die Grenze zu überschreiben.

Die fertige Grenze folgt exakt den Parzellenkanten aus dem Kataster. Ausgenommene Flächen mitten im Revier, etwa ein fremdes Gehöft, bleiben als Loch in der Grenze erhalten. Sie zählen nicht zur Revierfläche und werden im Diorama eigens umrandet.

Grenz-Editor in der 2D-Karte: Umfahren, Tippen, Aufnehmen und Radieren
Der Grenz-Editor der 2D-Karte: Umfahren, Tippen, Aufnehmen, Radieren
Größe: Ein Revier darf maximal 15 Kilometer Kantenlänge und 15.000 Hektar haben. Das deckt auch sehr große Reviere ab. Wird die Skizze größer, meldet sich die Karte, bevor du den Bau startest.
Ansicht 1

Das 3D-Diorama bedienen

Dein Revier als begehbares Geländemodell. Es entsteht vollautomatisch aus dem amtlichen BEV-Laserscan (1-m-Quelldaten), darüber liegt das echte Luftbild. Alles läuft im Browser, es ist nichts zu installieren.

Der 🔴 Nachtmodus gilt auch hier: schaltest du ihn in der 2D-Karte ein, ist er beim Wechsel ins 3D noch an, siehe „Was in allen drei Ansichten gleich ist".

Video: das 3D-Diorama bedienen, Drehen, Filtern, Distanzringe, Tag und Nacht 0:22 3D bedienen
3D-Diorama des Reviers mit Reviergrenze, Wegen und Markern
Das Diorama mit Reviergrenze, erkannten Wegen und den Einrichtungen

Bewegen

  • Drehen: mit der linken Maustaste ziehen, am Handy mit einem Finger wischen.
  • Zoomen: Mausrad, am Handy mit zwei Fingern auf- und zuziehen. Du kommst bis auf wenige Meter ans Gelände heran; beim Näherkommen holt die Ansicht laufend das schärfste verfügbare Luftbild nach. Ganz nah wird das Bild trotzdem weich: das Luftbild ist mit rund 30 cm je Bildpunkt aufgenommen, noch mehr Nähe vergrößert es nur, schärfer machen kann sie es nicht.
  • Verschieben: rechte Maustaste ziehen, am Handy mit zwei Fingern schieben.
  • Marker antippen: öffnet die Infokarte mit Namen und Details. Sie schließt sich mit dem oben rechts, mit Esc oder mit einem Tipp daneben. Es zählt der gezielte Tipp, siehe Was in allen drei Ansichten gleich ist.
  • Verlaufen unmöglich: die Kamera kann das Diorama nicht mehr verlassen: du kannst das Revier von außen betrachten, aber nicht ins Leere davonfliegen. Und ⌂ Übersicht im Anzeigemenü holt dich jederzeit zur Anfangsansicht über dem ganzen Revier zurück.

Die Leiste oben: Zeit, Wetter und Werkzeuge

Die obere Leiste ist durchgehend anklickbar, keine reine Textanzeige mehr. Jeder Block ist ein eigener Button mit sichtbarem Rahmen:

  • 🌙 Mond ganz links zeigt die Mondscheibe, wie viel davon beleuchtet ist und ob er gerade am Himmel steht (🌔 63% ↑, der Pfeil nach unten heißt untergegangen). Ein Tippen öffnet Mond & Himmel: oben der genaue Stand (Phase, Höhe, Himmelsrichtung, Auf- und Untergang von Mond und Sonne), darunter ein Mondkalender über 14 Tage mit Phase, Beleuchtung, Auf-/Untergang und wie viele Stunden der Mond über dem Horizont steht: die Zahl, die für den Ansitz zählt. Ein Tipp auf eine Kalenderzeile stellt Datum und Uhrzeit auf den Mondaufgang dieses Tages. Ganz unten sitzen die Darstellungs-Regler (Helligkeit, Größe, Distanz der sichtbaren Scheibe).
    Steht an einem Tag ein statt einer Zeit, ist das kein Fehler: der Mond geht jeden Tag rund 50 Minuten später auf, deshalb hat nicht jeder Kalendertag einen Auf- und einen Untergang.
  • 🌅 Sonnenaufgang und 🌇 Sonnenuntergang sitzen links und rechts des Uhrzeit-Schiebers: ein Tipp springt die Uhr auf Morgen- bzw. Abendansitz.
  • 🎯 Schusszeit (z. B. § 🎯 04:44–21:45) ist selbst der Button: ein Tippen öffnet das Rechtsgrundlagen-Popup mit Paragraf + LGBl-Nr. + Link zum Gesetzestext und der Liste der Tiere, die nachts bejagt werden dürfen (z. B. Schwarzwild), inkl. ob sie gerade in der Schusszeit oder in der Schonzeit sind. Maßgeblich bleibt die Jagdverordnung deines Bundeslands, die klassengenauen Zeiten stehen im Planer.
  • 🌤 Wetter zeigt das aktuelle Wetter mit Emoji, Temperatur und Wind (am Rechner ☀️ 14° 12/23° · 💨 7 N, am Handy verkürzt auf ☀️ 14° · 💨 7; Tagesspanne und Windrichtung stehen im Popup). Ein Tippen öffnet das Wetter-Popup, siehe „Wetter" gleich unten.
  • Am Handy stehen Uhr, Mond, Schusszeit und Wetter zusammen in einer Zeile. Auf besonders schmalen Geräten rutscht das Wetter in eine zweite Zeile; es fehlt dir also nichts, es steht nur darunter. Ist die Leiste eingeklappt, weicht die Schusszeit (sie ändert sich im Tagesverlauf nicht und ist nach dem Aufklappen sofort wieder da). Dafür trägt die Uhr dann auch Wochentag und Datum. Ein Tipp auf Mond, Schusszeit oder Wetter öffnet nur das jeweilige Fenster; die Leiste klappt dabei nicht auf. Aufgeklappt wird sie mit dem -Knopf oder einem Tipp auf die freie Fläche der Leiste.

Die Zeitleiste ist einzeilig: mit dem Uhrzeit-Regler wanderst du durch den Tag, das Datum wählst du über den 🗓-Knopf: der eingestellte Tag steht direkt in der Uhr (🕓 06:12 · Fr 31.07.). Sonne, Mond und Schatten stehen dabei astronomisch korrekt. Schnellsprung Jetzt setzt Datum und Uhrzeit auf den aktuellen Stand. (Nur auf iPhones mit iOS < 16 bleibt statt des 🗓-Knopfs das alte Datumsfeld stehen.) Die Werkzeuge rechts daneben:

  • 🙋 Wo bin ich? zeigt deinen Standort im Diorama (nur für dich). 📡 Live-Standort senden überträgt ihn laufend an die Kollegen im Revier; solange das läuft, heißt der Knopf 🛑 Senden beenden. Am Handy stehen unter den Symbolen die Kurzworte Standort und Live.
  • 📍 Marker setzt einen Punkt ins Gelände. Die 3D-Ansicht benutzt dieselbe Werkzeugleiste wie die 2D-Karte: Art als Symbol-Kacheln, Namensfeld, dazu 📷 für ein Foto und 📍 für den eigenen GPS-Standort: alles vor dem Tippen, kein nachgeschaltetes Formular. Bestehende Marker verschiebst du, indem du sie gedrückt hältst und ziehst: beim ersten Tipp erscheint eine Vorschau-Kugel, mit einem weiteren Tipp justierst du die Position, ✓ Hierher verschiebt den Marker endgültig.
  • 🟢 Gebiet markieren zeichnet Freihand-Flächen: Kategorie, Emoji und Name stellst du vorher in der Leiste ein, mehrere Striche pro Fläche sind möglich, mit nimmst du den letzten zurück und ✓ Fertig speichert sofort. Mit 2 Fingern verschiebst du währenddessen das Bild. Die Art wechselst du auch mitten im Zeichnen über den Art-Chip in der Kopfzeile der Leiste, und nachträglich genauso: gespeichertes Gebiet antippen, in der Karte Art, Name, Emoji und Farbe ändern, speichern. Vertippt heißt nicht mehr neu zeichnen.
  • 📏 Messen: zwei Punkte ins Gelände tippen. Das Ergebnis steht direkt in der Werkzeugleiste, in vier Zeilen: Luftlinie, Horizontal, Höhe und die Sichtlinie. Die sagt dir, ob zwischen den beiden Punkten Gelände steht: ✓ frei oder ⛔ verdeckt ab 180 m. Gerechnet wird von 1,6 m über dem ersten Punkt (Auge im Stehen) auf 0,5 m über dem zweiten (Wildkörper), gegen das Höhenmodell deines Reviers. Der Bewuchs steckt nicht darin: eine Linie durch dichte Fichte ist geometrisch frei und trotzdem kein Schussfeld. Genau deshalb heißt die erste Zeile wieder schlicht Luftlinie und nicht mehr „Schussweite": das Wort gehört erst dorthin, wenn die Sicht wirklich geprüft ist. Das Werkzeug bleibt an: der nächste Tipp ins Gelände beginnt eine neue Messung, erst beendet das Messen.
  • 🥾 Pirschweg zeichnet einen Freihand-Weg ins Gelände, Höhenmeter laufen mit. Links/Mit einem Finger zeichnen, Rechts/2 Finger verschieben das Bild, Mausrad zoomt. Werkzeugleiste unten: Live-Statistik (Strecke, Höhenmeter ↑/↓), ↩ Rückgängig löscht den letzten Strich, 💾 Speichern legt den Weg als Pirschweg-Linie ab (erscheint automatisch in 2D + 3D), bricht ab. Einen Namen gibst du ihm gleich in der Leiste mit. Absetzen pausiert nur, weiter zeichnen hängt an.
  • 🔭 Einsehbarkeit beantwortet die Frage, für die man überhaupt auf den Ansitz geht: was sehe ich von hier? Ansitz oder Punkt im Gelände antippen, den Umkreis in der Leiste wählen (200, 300, 500 oder 750 m), dann färbt sich das Gelände grün (von dort einsehbar) und grau (verdeckt). Eine kleine goldene Säule markiert den Standpunkt, damit du bei 750 m Umkreis noch siehst, von wo gerechnet wurde. In der Leiste stehen der einsehbare Anteil in Prozent, der Umkreis, die verwendete Augenhöhe und der Stand. Tippst du einen Ansitz an, gilt seine Augenhöhe (siehe Distanzringe weiter unten), bei einem freien Punkt im Gelände 1,6 m. Über der Leiste schwebt ein Regler „Augenhöhe (Live)" (seit 07.08.2026): ziehst du ihn, wird die Sichtprüfung mit genau dieser Höhe gerechnet, unabhängig vom Ansitz. 0,5 m ist sitzend/liegend, 1,6 m stehend am Boden, 4 m ein Hochstand. Der Regler bleibt eingestellt, bis du ✕ drückst oder das Werkzeug verlässt; der nächste Tipp rechnet dann mit der neuen Höhe. Der nächste Tipp rechnet neu, beendet.

Die Einstellungen (Helligkeit, Wege, Effekte, Himmel, Profi-Grafik) erreichst du am kleinen -Zahnrad oben rechts im Anzeige-Menü 🎯 Anzeige — auch wenn die Box eingeklappt ist. Bis August 2026 war das ein eigener Knopf am rechten Ende der Werkzeugleiste; seitdem wohnt es dort, wo die anderen ⚙-Knöpfe auch schon waren (neben Distanzringen, Wind, Sicherheit, Gebieten), nur eben in der Kopfzeile der Box. Andernfalls öffnet der Knopf dasselbe Panel wie vorher.

Am Handy zeigt die Leiste dieselben Werkzeuge platzsparend als Symbol-Raster mit einem Kurzwort darunter: 🔭 Einsehbarkeit heißt dort kurz Einsicht; die Uhr sitzt als goldener Chip oben in der Titelzeile.

Wetter und Vorhersage

Ein Tipp auf das Wetter-Feld oben öffnet das Wetter-Popup. Es zeigt von oben nach unten: den Live-Schalter, das Wetter jetzt, die nächsten 48 Stunden und die kommenden 7 Tage. Alle Daten kommen vom Open-Meteo-Dienst für den Standort deines Reviers.

Ganz oben steht der Live-Wetter-Schalter (standardmäßig an). Ist er an, folgt die Darstellung im Diorama automatisch dem echten Wetter am Revierstandort: Regen, Fog und Licht passen sich an. Schaltest du ihn aus, springt das Bild auf „klar" zurück — du musst nicht erst von Hand auf „Klar" klicken (seit 07.08.2026). Schaltest du ihn wieder ein, greift das zuletzt gemerkte Live-Wetter sofort. Eine Wetterlage von Hand zu wählen schaltet Live ohnehin ab.

  • Jetzt: Symbol, Temperatur, Wind mit Richtung und Niederschlag, alle 15 Minuten aktualisiert.
  • Die nächsten 48 Stunden als Streifen zum Seitwärtsziehen: je Stunde Uhrzeit, Symbol, Temperatur und Regenwahrscheinlichkeit. Die aktuelle Stunde ist hervorgehoben. Dazwischen stehen goldene Marken für Sonnenaufgang und Sonnenuntergang mit Uhrzeit: für den Ansitz ist meist die Dämmerung die eigentliche Information, nicht die Temperatur.
  • 7 Tage: je Tag Symbol, Tiefst- und Höchsttemperatur, Wind mit Richtung, Regenmenge, Mondphase mit Beleuchtung und rechts die Ansitz-Bewertung von einem bis drei Punkten. Sie ist dieselbe wie im Planer und rechnet Wind, Regen und Mond zusammen; wie der Mond dabei zählt, stellst du im Planer unter „Übersicht" ein. Der Grund für die Bewertung steht als Hinweis am Mauszeiger.

Ganz unten liegt eingeklappt ⚙ Darstellung im Bild. Dort steuerst du, wie das Wetter im Diorama aussieht — der Live-Schalter oben regelt nur, ob der Wetterdienst die Darstellung treibt; Feintuning bleibt hier:

  • 6 Wetterlagen als Vorschau: Klar, Schauer, Landregen, Sturm, Gewitter, Morgennebel. Beim Gewitter kommt starker Regen mit düsterer Stimmung. Der Blitz-Effekt folgt noch.
  • Feinsteuerung: Regen-Partikel an/aus plus Regen-Dichte, dazu „Atmosphäre (Fog + Sonne)" mit den Reglern Fog-Boost und Sonne dimmen. Mehr steht dort nicht: Regler ohne Wirkung gibt es in dem Panel keine mehr.

Kamera-Studio (früher „Kino")

Wo es liegt: das Kamera-Studio steht seit August 2026 nicht mehr in der Werkzeugleiste, sondern unter ⚙ Einstellungen im Fach 🎨 Darstellung, Knopf 🎥 Kamera-Studio öffnen. Gestrichen ist nichts, es ist nur umgezogen: Flugbahnen, Sichtwinkel und Choreografie steuern das Bild und nicht das Revier, und in der Reihe der Jagdwerkzeuge standen sie vor allem im Weg. Am Handy hat es deshalb auch kein eigenes Kurzwort mehr.

Das Kamera-Studio ersetzt die früheren zwei Buttons 🎬 Kino und 🎥 Rotation. Es ist ein einziges Panel mit acht Abschnitten, das du einmal einrichtest und dann startest. Die Kamera nimmt dein Revier auf Autopilot ab. Die wichtigsten Regler auf einen Blick:

  • Modus: Einmaliger Flug, Endlosschleife oder sanfte Rotation (der alte Auto-Rotate-Knopf).
  • HUD-Verhalten: ob die Bedienleisten während der Fahrt ausgeblendet werden.
  • Flugbahn mit 5 Profilen (Standard, Nah & niedrig, Hochorbit, Spirale, Panorama-Hochzug) plus 🎯 Waypoint: zwei Punkte im Gelände antippen (Start + Stop), Pfad wählbar (Gerade / Sanfte Kurve / Bogen), Flughöhe über Grund und Blickrichtung frei einstellbar.
  • Kamera-Optik: Sichtwinkel (FOV 35–90°), Neigung, Roll, LookAt-Glättung.
  • Tageszeit: Preset (Tag, Morgen, Golden Hour, Nacht), Tag-Nacht-Zyklus während der Fahrt oder manuelle Uhrzeit.
  • Motion: Ease-Funktion und Vorschub-Kran-Gefühl.
  • Dev-Diagnose (Optional): kleines Overlay unten rechts mit Live-Kamera-Werten (Position, Distanz, Azimut, FOV u.a.). Auch ohne das Panel anknippsbar per ?dev in der URL; bleibt im Kino-Modus sichtbar, hilfreich fürs Feintuning.
  • Aktionen: ▶ Start, ⏹ Stop, 💾 Sichern (Einstellungen im Browser merken) und 📋 JSON kopieren (Konfiguration als Text zum Teilen).
Kamera-Studio im 3D-Diorama mit Profilen, Optik und Tageszeit
Das Kamera-Studio: ein Panel, acht Abschnitte

Tastatur-Shortcuts (für schnelle Aufnahmen)

Nur in der 3D-Ansicht, am Rechner. Die Hotkeys sind dafür gedacht, ohne Maus durch die Lichtstimmungen und Kamerapositionen zu hetzen: für Screenshots und Vorführ-Videos. Sie greifen nur, wenn gerade kein Textfeld fokussiert ist (Marker-Name, Suche) und kein Dialog offen ist; Escape macht weiterhin das, was es immer machte (Modus abbrechen, Formular schließen).

TasteWirkung
Tageszeit & Datum
/ Uhrzeit ±15 Minuten (Sonne und Mond wandern sofort mit)
Shift+ / Uhrzeit ±1 Stunde (für die Goldene-Stunden-Suche)
Shift+ / Datum ±1 Tag (Jahreszeit/Sonnenstand, ohne die Uhrzeit zu verändern)
JZum Sonnenaufgang des heutigen Tages
KZum Sonnenuntergang des heutigen Tages
NAktuelle Uhrzeit („jetzt")
Kamera
LeertasteAuto-Rotation an/aus (sanftes Umdrehen um das Revier)
, / .Rotation langsamer / schneller (nur sinnvoll, wenn Rotation läuft)
+ / Ein Zoom-Schritt rein / raus
Alt+14Vier Kamera-Presets: Übersicht, Höhe, Schräg, Nah
Shift+KKamera-Studio öffnen/schließen
Anzeige
FFoto-Modus: blendet alle Bedienleisten aus (saubere Ansicht für Screenshots). Nochmal F stellt alles zurück. Strg+Shift+S (Bildschirmfoto deines Betriebssystems) macht dann den Screenshot.
HNur das HUD (Leiste oben) ein-/ausklappen
EBeobachter-Augenhöhe: senkt die Kamera auf 1,7 m über Grund an der aktuellen Position ab (orbit limited auf 30 m). Nochmal E stellt die vorherige Kamera-Pose zurück. Zum „Durchs-Gelände-laufen" taugt das nicht (dafür fehlt eine WASD-Steuerung), aber es gibt den Eindruck, wie groß ein Hochstand oder eine Kanzel aus der Perspektive des Jägers wirkt.
Ebenen ein/aus
MMarker
GGebiete
RDistanzringe
BBergschatten (projizierter Kamm-Schatten an/aus)
Shift+SSterne (nur nachts sichtbar)
Shift+TTopo-Karte statt Luftbild
Wetter
LLive-Wetter an/aus. Schaltest du aus, springt das Bild auf „klar" zurück (dasselbe wie der Schalter oben im Wetter-Popup).
16Wetterlage von Hand: Klar, Schauer, Landregen, Sturm, Gewitter, Morgennebel

Das Anzeigemenü 🎯 Anzeige

Oben links liegt, wie in der 2D-Karte, das Anzeigemenü 🎯 Anzeige. Es merkt sich, ob du es offen hattest, und ist am Handy standardmäßig zugeklappt. Im 3D stecken darin:

  • ⌂ Übersicht holt dich zur Anfangsansicht über dem ganzen Revier zurück.
  • Der Kompass sitzt seit August 2026 nicht mehr in diesem Menü, sondern frei sichtbar in der Ecke (am Rechner rechts unten, am Handy rechts oben): eine runde Scheibe, auf der N, O, S und W mitwandern. Oben steht ein fester Strich, der zeigt, wohin du gerade blickst; darunter liest du die Richtung in Grad. Am Ring laufen zwei feine Bögen mit: der goldene ist der Weg der Sonne an diesem Tag von Aufgang bis Untergang, der blasse der des Mondes. Sonne und Mondsichel sitzen auf ihrem jeweiligen Bogen, solange sie über dem Horizont stehen. Ein Tipp auf die Scheibe dreht die Ansicht nach Norden, sanft und ohne deine Höhe zu verändern.
  • 🌬 Wind: Pfeil mit Richtung und Tempo, dazu Ampel pro Ansitz (grün = günstig, gelb = seitlich, rot = ungünstig). Bewertet werden alle Anziehungspunkte im eingestellten Umkreis (Kirrung, Fütterung, Suhle, Salzlecke, Luderplatz, Tränke), und die schlechteste Bewertung gewinnt: wer sich auf die Ampel verlässt, soll sich auf den schlechtesten Fall verlassen. Die Legende links unten nennt den Punkt, der die Farbe verursacht, samt Grund („Kanzel Ostgraben zur Kirrung Bach: Wind trägt hin"). Dazu kommt eine einfache Thermik-Regel aus dem Sonnenstand: steht die Sonne über 6°, steigt die Luft am Hang, darunter fließt Kaltluft talwärts. Über 12 km/h Wind sagt die App zur Thermik gar nichts, weil der Talwind sie dann überdeckt.
    Das ⚙ daneben öffnet die Wind-Einstellungen: Quelle automatisch (Wetterdienst) oder selbst eingeben, die Reichweite „Ansitz gilt als betroffen" von 200 bis 1000 m, und darunter steht ausgeschrieben, worauf die Farbe beruht und was nicht darin steckt: Strömung um Kuppen und Grate, Wirbel hinter dem Waldrand und stehende Kaltluft im Kessel rechnet niemand mit. Wer die Thermik vor Ort besser kennt als die Regel, stellt die Quelle auf ✏️ Manuell.
  • 🎯 Distanzringe um jeden Ansitz, dem Gelände folgend. Sie zeigen nicht mehr nur die Entfernung, sondern auch die Sichtlinie: Ringabschnitte, die vom Stand aus hinter einer Kuppe oder Kante liegen, sind dunkel gezeichnet. Die Legende sagt dazu, wie viel Prozent frei einsehbar sind und über wie viele Ansitze gerechnet wurde. Im ⚙-Popup daneben wählst du den Bereich (50 bis 150 m, 150 bis 250 m, 200 bis 300 m, 300 bis 500 m oder 450 bis 750 m), trägst eigene Werte ein und wählst ab, welche Ansitze Ringe zeigen. Dort stellst du auch die Augenhöhe je Ansitzart ein, aus der gerechnet wird: voreingestellt sind Hochstand und Kanzel 4 m, Ansitzleiter 3 m, Bodensitz 1,2 m; das Ziel liegt bei 0,5 m über Grund. Die Sichtprüfung lässt sich abschalten, dann bekommst du wieder reine Entfernungsringe. Der Bewuchs steckt auch hier nicht darin.
  • ⚠️ Sicherheit färbt die Flächen ein, die im eingestellten Abstand zu einem Schutzgut liegen. Fünf Kategorien lassen sich einzeln zu- und abschalten, jede mit eigenem Abstand: 🏠 Gebäude aus OpenStreetMap, 🏡 Bauten aus eigenen Markern (mitgezählt werden Jagdhütte, Parkplatz und Kühlkammer), 🛤 Straßen, 🥾 Steige und Wanderwege und 🛣 Forststraßen. Voreingestellt sind 150 m für Gebäude und Bauten, 300 m für Wege; Straßen, Steige und Forststraßen starten aus, weil mit 300 m Abstand sonst ein ganzes Revier flächig eingefärbt und die Ebene damit wertlos wäre. Die Legende im Menü führt jede eingeschaltete Kategorie mit ihrem Abstand auf, kennzeichnet die, zu denen es gar keine Daten gibt, und nennt darunter, wie viel Prozent des Kartenfensters im eingestellten Abstand liegen. Ist nichts eingefärbt, sagt sie ausdrücklich dazu, dass das nicht „sicher" heißt, sondern dass zu diesen Kategorien hier nichts eingetragen ist. Die Anzahl der gefundenen Wege und Bauten, alle Einstellungen, der Beipackzettel und ↺ Zurücksetzen stecken im ⚙ daneben.
    Gefahrensektoren am Ansitz schaltest du dort ebenfalls dazu. Am Ansitz wird dann der Keil eingefärbt, in dessen Richtung ein Schutzgut liegt, und zwar ab der Stelle, an der es beginnt, nach außen: die Kugel fliegt weiter. Gerechnet wird bis zu deinem größten Distanzring. Das ist mit Absicht keine eigene Zahl: wie weit eine Kugel trägt, hängt an Kaliber und Geschoss und steht in keiner Karte. Wer weiter rechnen will, stellt die Distanzringe weiter. Es gelten dieselben Ansitze wie dort, also auch dieselbe Abwahl. Steht der Ansitz selbst schon im Abstand, ist die ganze Rose eingefärbt, und die Legende sagt das eigens.
  • 🦌 Abschüsse: die Strecke eines Jagdjahres als Punkte im Gelände, nach Wildart eingefärbt. Der Knopf ist ein Zyklus: weiter tippen wechselt durch die jüngsten Jagdjahre und schaltet danach wieder aus. Darunter steht die Wildart-Legende mit den Stückzahlen. Einträge ohne Koordinaten werden nicht gezeichnet, und das Menü sagt dir, wie viele das sind: wer zwölf Zeilen im Planer hat und neun Punkte im Gelände, soll nicht die Karte für kaputt halten. Einen Ort bekommt ein Abschuss von selbst, wenn du ihn über den grünen Knopf am Hochsitz einträgst (siehe Planer).
  • 🟢 Gebiete: Wildart-Zonen und selbst gezeichnete Flächen, dem Gelände folgend. Eigene Kategorien mit Farbe und Emoji legst du im ⚙-Popup daneben an.
  • 🗺 Topo + 🗻 Höhen: Topo-Karte statt Luftbild, dazu Höhenlinien im 20-m-Abstand und Hangfärbung.
  • 🛤 Wege + 🌊 Gewässer: Der Wege-Knopf ist zweizeilig: oben die Beschriftung, unten der aktuelle Zustand samt Punkte-Stellungsanzeige (● = aktuelle Stufe): alleim Revieraus. Du siehst also ohne Durchprobieren, wo du stehst und wie viele Stufen es gibt. Flüsse, Bäche und Quellen erscheinen automatisch, sobald das Revier Gewässer hat.
  • 📍 Marker + 👥 Live: auch der Marker-Knopf schaltet zweizeilig mit Stellungsanzeige durch allenur 📷keine. Die Feineinstellungen stecken im ⚙ daneben: Antippbar (alle Marker oder nur Wildkameras, damit du beim Drehen nicht versehentlich einen öffnest), Namensschilder (aus → nur Wildkameras → alle → nur Ansitze), „Namen nur bei Auswahl" und die Größe. In der Liste darunter blendest du Gebiete und Markierungen je Art einzeln ein und aus; 👥 Live schaltet die Live-Standorte der Jagdkollegen.
Was die Ebene ⚠️ Sicherheit sagt, und was sie nicht sagt. Sie zeigt, wo Schutzgüter liegen. Sie bewertet keinen Schuss. Es gibt in ihr deshalb auch keine grüne Fläche: eine nicht eingefärbte Stelle heißt „hier liegt nichts, was diese Ebene kennt", und nicht „hier darfst du schießen". Kugelfang, Hintergelände, Bewuchs und die Beurteilung bleiben Sache des Schützen.

Gebäude stammen aus OpenStreetMap und können fehlen. Diese Karte wird freiwillig gepflegt: ein Wohnhaus, ein Stall oder ein Spielplatz, den dort niemand eingezeichnet hat, taucht auch hier nicht auf, und ein längst abgerissenes Gebäude kann noch drinstehen. Verlass dich also nicht darauf, dass alles da ist, was in der Natur steht. Was fehlt, kannst du ergänzen: setz das Gebäude als Marker Jagdhütte, dann puffert die Ebene es mit.

Bei älteren Revieren werden die Gebäude einmalig nachgeholt. Wurde die 3D-Karte deines Reviers vor dem 6. August 2026 gebaut, liegen sie noch nicht bereit. Der erste Aufruf stößt den Abruf an, beim nächsten Laden der Seite sind sie da. Steht in der Zeile „Gebäude aus OpenStreetMap" eine 0 und darunter der Hinweis, dass sie noch nicht abgerufen sind, ist genau das der Fall: es heißt nicht, dass in deinem Revier keine Gebäude stehen.

Die Abstände sind eine einstellbare Annahme, kein gesetzlicher Wert. 150 m für Gebäude und Bauten, 300 m für Wege ist nur die Voreinstellung. Jagd- und Waffenrecht sind Landessache: was in deinem Revier gilt, steht im Landesgesetz und im Pachtvertrag, nicht in dieser Karte.

Dazu die Datenlage, ungeschönt: die Wege und die Gebäude kommen aus OpenStreetMap, sind also freiwillig gepflegt, nicht amtlich und nicht vollständig; was dort fehlt, fehlt auch hier (neu einlesen geht über den ↻-Knopf in der 2D-Karte). „Steige und Wanderwege" sind alle Fußwege daraus, vom unscheinbaren Steig bis zum Weitwanderweg: ob ein Weg markiert ist, steht in diesen Daten nicht drin. Und gerechnet wird waagrecht am Boden auf einem Raster von rund 20 Metern (die genaue Weite steht im Popup), Höhenunterschied und Bewuchs stecken nicht darin. Die Kante einer eingefärbten Fläche kann also rund eine Rasterweite danebenliegen.
Aufgeklapptes Anzeigemenü „🎯 Anzeige
Das Anzeigemenü „🎯 Anzeige" im 3D, aufgeklappt

In den Einstellungen

Das Alltägliche steht offen ganz oben: Helligkeit, Wege-Dicke und Wege-Farben. Darunter liegen drei zugeklappte Fächer: 🎨 Darstellung, ☀️ Himmel, Sonne & Mond und 🎛 Für Fortgeschrittene: Grafikleistung; ein Tipp auf den Kopf klappt sie auf. Wer gerade seinen Standort teilt, steht nicht mehr hier, sondern im Popup am ⚙ neben dem 👥 Live-Knopf des Anzeigemenüs.

  • 🎨 Darstellung (aufklappbar): alles, was nur das Bild betrifft. Die drei Effekt-Schalter ❄ Schnee für die winterliche Ansicht, ✨ Sterne nachts und der 🎞 Miniatur-Effekt (auf Handys und schwächeren Geräten ausgeblendet), dazu der Einstieg ins Kamera-Studio. Die drei Schalter standen bis August 2026 ganz oben, also an der Stelle, die man zuerst sieht; sie sind nicht weg, nur eine Klappe tiefer.
  • Für Fortgeschrittene: Grafikleistung (aufklappbar, hieß früher „Profi-Grafik"): Voreinstellung von Auto über Niedrig bis Ultra. Ruckelt es auf einem älteren Gerät, stell hier niedriger und lade neu. Darunter Render-Auflösung, Textur-Schärfe, Schatten, Ambient Occlusion, Bloom und Kantenglättung für leistungsfähige Geräte. Der neue Name ist Absicht: hier beginnt nicht der Profi-Teil des Produkts, sondern die Grafikkarten-Abteilung.
  • Marker-Optik: Größe, Höhe über dem Boden (0–200 %, 0 = direkt am Boden), Deckkraft (20–100 %), Hintergrund (Kreis oder nur Schlagschatten), fein abgestimmt pro Revier.
  • Wege-Dicke (20–250 %) und Helligkeit (80–180 %, falls der Bildschirm zu dunkel oder zu hell eingestellt ist). Dazu Wege-Farben: alle acht Wegtypen (gezeichnete und erkanntes Netz) je Gerät frei einfärbbar, mit ↺ Standardfarben zum Zurückstellen. Die Wahl gilt auch in der 2D-Karte.
  • Sonne und Mond einzeln in Helligkeit, Größe und Distanz feinjustierbar, nur für die Darstellung (oder schneller über den 🌙-Button im HUD).
  • Umgebungsgröße (2–12 km Kantenlänge): wie viel Landschaft rund ums Revier mitgebaut wird. Änderungen erzeugen einen kompletten Neubau von Höhe, Ortho, Wegen und Gewässern. Die Reviergrenze bleibt unangetastet.
  • Bildschärfe: darum musst du dich nicht kümmern. Dein Revier wird immer in der bestmöglichen Stufe gebaut, in jedem Tarif, und dein Gerät lädt davon die Variante, die es tragen kann. Beim Näherkommen holt die Ansicht laufend feinere Luftbild-Kacheln nach, und zwar für den ganzen sichtbaren Ausschnitt: der Vordergrund unten am Bild bekommt dabei die feinste Stufe, weil er am nächsten ist.
Einstellungen im 3D-Diorama mit aufgeklappten Abschnitten Grafik, Himmel und Anzeige
Die Einstellungen, nach Abschnitten geordnet
Distanzringe um die Ansitze im 3D-Diorama
Distanzringe um die Ansitze
Das Revier in der Abenddämmerung mit tiefstehender Sonne
Abendstimmung über den Zeit-Regler
Wofür das gut ist: Das Geländemodell zeigt Form, Einstände und Distanzen so, wie es ein Papierplan nicht kann. Besonders praktisch beim Einweisen von Jagdgästen und bei der Ansitzplanung.
Ansicht 2

Die 2D-Karte im Alltag

Die Karte ist das Arbeitsgerät: eintragen, messen, zeichnen, drucken. Am Schreibtisch schwebt oben mittig eine Leiste mit den Hauptaktionen, oben links liegt das Anzeigemenü 🎯 Anzeige, weitere Funktionen findest du unter ⋯ Mehr. Am Handy wird alles zu einem Boden-Sheet am unteren Rand: ein Tipp auf den Griffbalken klappt es auf, ein Tipp auf die Karte schiebt es wieder weg.

Video: die 2D-Werkzeuge, Marker setzen, Messen, Zeichnen, GPX und Druckkarte 0:23 2D-Werkzeuge
2D-Karte mit Reviergrenze, Wegen und gesetzten Markern
Die 2D-Karte mit Grenze, Wegen und Einrichtungen

Das Anzeigemenü 🎯 Anzeige: Untergrund und Ebenen

Ganz oben im Menü sitzt die 🔍 Marker-Suche: Namen oder Typ eintippen (auch „Kanzel" findet alle Kanzeln), Treffer antippen: die Karte fliegt hin und öffnet den Marker. Darunter schaltest du zwischen 🛰 Ortho (Luftbild) und 🗺 Topo um, dann folgen die Ebenen als Chips, die du einzeln an- und ausknipst:

  • 🔢 Kataster: das amtliche Kataster mit Grundstücksnummern über der ganzen Karte.
  • 🔴 Grenze: deine Reviergrenze.
  • 🛤 Wege: ein zweizeiliger Knopf: oben die Beschriftung, unten der aktuelle Zustand samt Punkte-Stellungsanzeige (● = aktuelle Stufe): allejagdlichnur eigeneaus.
  • 🌊 Gewässer: Flüsse, Bäche und Quellen aus OpenStreetMap; erscheint automatisch, sobald dein Revier Gewässer hat.
  • ⛰ 3D-Gelände kippt die Karte räumlich, 🌗 Schummerung legt eine Geländeschattierung darüber.
  • 🔴 Nacht schaltet das Rotlicht, darunter erscheint die Stärkewahl Hell / Mittel / Dunkel, siehe oben.
  • 🦌 Abschüsse: erlegte Stücke und Fallwild als Punkte auf der Karte, nach Wildart eingefärbt; Fallwild trägt zusätzlich einen roten Rand. Daneben steht der Jahreswähler, und der zählt in Jagdjahren, nicht in Kalenderjahren: in Oberösterreich, der Steiermark, Tirol und Vorarlberg beginnt das Jagdjahr am 1. April, ein Kalenderjahr schnitte die Saison mittendurch. Ein Tipp auf einen Punkt zeigt die Einzelheiten des Eintrags. Unter der Ebene steht die Wildart-Legende mit den Stückzahlen.
    Einträge ohne Koordinaten werden nicht gezeichnet, und die Legende sagt dir, wie viele das sind. Das ist der wichtigste Satz an dieser Ebene: wer zwölf Zeilen im Planer hat und neun Punkte auf der Karte, hält sie sonst für kaputt. Einen Ort bekommt ein Abschuss automatisch, wenn du ihn über den grünen Knopf am Hochsitz einträgst; Altbestände und Einträge, die im Planer ohne Stand entstanden sind, haben keinen.

Ebenfalls im Menü sitzt ↻ Wege neu: damit holt sich die Karte Forststraßen, Pfade und Straßen für dein Revier neu. Und unter 🟢 Gebiete (einzeln) blendest du jede Gebietskategorie mit dem 👁-Knopf einzeln ein und aus.

2D-Karte mit topografischer Karte und Geländeschummerung statt Luftbild
Topo statt Luftbild, mit Schummerung
Parzellen-Info per Klick auf die Kataster-Ebene
Parzellen-Info per Klick

Die Werkzeuge

Alle Werkzeuge bedienen sich gleich. Tippst du eines an, wird aus der Menüleiste unten die Werkzeugleiste: sie zeigt oben, was du gerade tust und den Live-Wert (Fläche, Strecke, Höhenmeter), darunter die Auswahl der Art als Symbol-Kacheln und die Felder für Emoji und Namen. Du stellst also alles ein, bevor du zeichnest. ✓ Fertig speichert dann direkt. Es geht kein zweites Fenster mehr auf, das dir die Karte verdeckt. Sobald du zu zeichnen beginnst, zieht sich die Leiste zusammen und gibt die Karte frei; die gewählte Art bleibt oben sichtbar. Mit steigst du aus, mit nimmst du den letzten Schritt zurück. Am Handy dockt die Leiste unten an, am Rechner schwebt sie als schmale Kapsel.

  • 📍 Marker setzen: zuerst die Art in der Leiste wählen (Hochstand, Kirrung, Wildkamera …). Bei vielen Arten klappst du mit das volle Raster mit Suche und Kategorien auf, im selben Fenster. Optional einen Namen eintippen, dann auf die Karte tippen: der Marker sitzt fertig. Das Werkzeug bleibt an, du kannst gleich den nächsten setzen. Die zuletzt gewählte Art merkt sich die Leiste. Zwei Knöpfe daneben: 📷 hängt ein Foto an, das du schon vor dem Setzen aussuchst (es wandert automatisch an den neuen Marker, die Zahl am Knopf zeigt wie viele warten), und 📍 setzt den Marker an deinen aktuellen GPS-Standort statt dorthin, wo du tippst.
  • 🟢 Gebiet markieren: Kategorie, Emoji und Name stellst du vorher in der Leiste ein, dann umrandest du die Fläche Freihand. Das geht mehrstrichig: Strich absetzen, mit zwei Fingern die Karte verschieben, weiterzeichnen. Die Größe in Hektar läuft beim Zeichnen mit, oben rechts in der Leiste. Mit nimmst du den letzten Strich zurück, ✓ Fertig speichert sofort. Die Art wechselst du auch mitten im Zeichnen über den Art-Chip in der Kopfzeile der Leiste, und nachträglich genauso: gespeichertes Gebiet antippen, im Popup Art, Name und Emoji ändern, speichern. Vertippt heißt nicht mehr löschen und neu zeichnen. Eigene Kategorien verwaltest du in den 🎨 Marker-Einstellungen oder im Planer.
    Wie du ein gespeichertes Gebiet öffnest: mit einem Tipp auf sein Symbol in der Mitte, nicht auf die Fläche. Das ist Absicht, sonst geht beim Verschieben der Karte ständig ungewollt eine Gebietskarte auf. Hat ein Gebiet kein Symbol und keinen angezeigten Namen, öffnet weiterhin ein Tipp auf die Fläche, sonst käme man gar nicht mehr hinein. Wenn dich eine Gebietsart trotzdem stört, kannst du sie im Anzeige-Menü 🎯 mit dem 🔒 neben ihrem Namen sperren: die Fläche bleibt sichtbar, sie öffnet nur keine Karte mehr. Das gilt in 2D und 3D gemeinsam und bleibt gespeichert, bis du es wieder aufhebst.
  • 🖌 Skizzen: wie mit dem Stift auf der Karte, und dafür gedacht, eine Jagd zu besprechen: Treiberrichtung, Standnummern, Gefahrenbereiche. Fünf Werkzeuge hinter dem Werkzeug-Knopf in der Leiste: ✏️ Stift (Freihand), ➡️ Pfeil (ziehst du gerade, wird er gerade; ziehst du einen Bogen, folgt er ihm; die Spitze sitzt immer am Ende), 🔤 Text (auf die Karte tippen, Beschriftung eingeben, z. B. „Stand 7"), ⬠ Fläche (Bereich umranden, wird halbtransparent gefüllt) und 🧽 Radierer (Strich antippen, weg). Dazu 6 Farben plus eigene Farbe, 3 Dicken und ein Deckkraft-Regler.
    Zeichnen und Karte bewegen: mit schaltest du auf Bewegen um, mit dem Werkzeug-Knopf zurück aufs Zeichnen. Zwei Finger gehören immer der Karte: setzt du den zweiten Finger auf, wird dein Strich sauber abgeschlossen (er geht nicht verloren) und du kannst schwenken und zoomen. ✓ Fertig heißt „ich will jetzt schauen": es schaltet auf Bewegen, die Skizze bleibt offen. Mit nimmst du den letzten Schritt zurück, auch ein Radieren.
    Eine Skizze gilt für das ganze Revier, alle Mitjäger und Behörden-Gäste sehen sie. Der erste Strich legt sie automatisch an: es unterbricht dich nichts, du malst einfach durch. Sie heißt zunächst nach dem Datum; über auf der Kachel (oder oben auf den Titel) gibst du ihr einen sprechenden Namen (z. B. „Ansitz Drückjagd" oder „Totersuche 14.8."). In der Übersicht 🖼 siehst du zu jeder Skizze Vorschau, Verfasser, Datum und Strichzahl; mit 👁 blendest du eine für alle aus, ohne sie zu löschen (praktisch für die Treibjagd vom letzten Jahr), mit wandert sie in den Papierkorb und ist 30 Tage lang zurückholbar.
    Skizzen liegen immer auf der Karte, auch ohne den Skizzenmodus zu öffnen. Im Anzeige-Menü 🎯 schaltest du sie für dein Gerät ein und aus. In 2D und 3D identisch: dieselbe Skizze, dieselben Farben, im 3D-Diorama aufs Gelände gelegt. Mit Apple Pencil oder Surface Pen variiert die Strichbreite zusätzlich mit dem Druck.
  • 📏 Messen (Distanz) und 📐 Größe messen (Fläche eines Bereichs), zwei getrennte Knöpfe. Punkte antippen; das Ergebnis steht direkt in der Werkzeugleiste und wächst mit jedem Punkt mit. Mit nimmst du den letzten Punkt zurück. Eine Fläche schließt du, indem du den Startpunkt nochmals antippst (am Desktop geht auch ein Doppeltipp auf den letzten Punkt). Nach dem Abschluss steht das Ergebnis als Block in der Leiste (Gesamtstrecke mit Abschnitten bzw. Fläche in ha und m² samt Umfang), und das Werkzeug bleibt an: der nächste Tipp auf die Karte beginnt eine neue Messung, erst beendet das Messen.
  • ✏️ Weg zeichnen: als direkte Buttons gibt es Forststraße und Pirschweg; welchen von beiden du antippst, ist nur die Vorauswahl. In der Leiste stehen alle Weg-Typen als Kacheln mit ihrer Kartenfarbe (Forststraße, Pirschsteig, Pirschweg, Fahrweg, Grenz-Hilfslinie). Du wechselst also mitten im Zeichnen, ohne das Werkzeug zu verlassen. Ein Finger zeichnet, zwei Finger verschieben die Karte; löscht den zuletzt gezeichneten Weg dieser Sitzung. Einen Namen gibst du dem Weg gleich in der Leiste mit, bevor du zeichnest: er gilt für den nächsten Weg und wird danach wieder leer, damit nicht jeder Strich einer Sitzung gleich heißt. Leer lassen geht auch, benennen kannst du einen Weg später jederzeit, indem du ihn antippst. Alle Wege erscheinen auch im 3D.
  • 🗺 Grenze bearbeiten (als einziges Werkzeug nicht direkt in der Leiste, sondern unter ⋯ Mehr): Parzellen antippen genügt, dasselbe Antippen wie bei der Einrichtung. Mit ◯ Umfahren holst du die Grundstücke eines ganzen Gebiets in einem Zug dazu. Grenzfälle leuchten golden und wollen angetippt werden. Für große Flächen gibt es 🖌 Aufnehmen und 🧽 Radieren. Das Werkzeug 🛣 Straße & Bach räumt schmale öffentliche Parzellen auf: Besteht dein Revier wegen einer fremden Straße aus mehreren Teilen, verbindet ein Tipp auf die Straße die Teile (grün); eine Straße, die selbst zu deinen Grundstücken gehört, nimmt ein Tipp heraus (rot). Ein Tipp auf ein bereits grünes oder rotes Stück macht die Aktion rückgängig. Über 🛟 Sicherungen kommst du jederzeit an frühere Stände deiner Grenze zurück.

Fotos und Videos anhängen

An einen Marker, einen Schadensfall, eine Nachsuche, eine Wartung und an einen Streckeneintrag kannst du Fotos und Videos hängen. Der Nachweis, von dem ein Revier lebt: der morsche Sprossen am Hochsitz, der Verbiss im Jungwuchs, der Anschuss, das erlegte Stück.

  • Beim Marker setzen geht es schon vor dem Setzen: 📷 in der Werkzeugleiste, Bild aussuchen, dann den Punkt tippen: das Foto hängt automatisch am neuen Marker. Das ist die Reihenfolge, in der man draußen wirklich arbeitet.
  • Bei einem bestehenden Eintrag tippst du ihn an und dann auf die -Kachel im Foto-Streifen. Ein Tipp auf ein Bild öffnet es groß, ein Video spielt gleich dort ab.
  • Im großen Bild kannst du hineinzoomen: am Handy mit zwei Fingern aufziehen, dann mit einem Finger das Bild verschieben; ein Doppeltipp zoomt an der getippten Stelle hinein und wieder heraus. Am Rechner das Mausrad. So liest du das Geweih, den Verbiss oder das Kennzeichen aus dem Foto heraus. Wischen blättert weiter, solange du nicht hineingezoomt hast; das nächste Bild startet wieder unvergrößert. Das gilt überall gleich: an Markern und Einträgen, bei den Wildkamera-Bildern und im Reiter 🖼 Fotos. Nur Videos bleiben unvergrößert, dort gehören die Finger den Abspiel-Knöpfen.
  • Dein Handy verkleinert das Bild, bevor es sendet (lange Kante 1600 px). Im Wald auf schlechter Verbindung ist das der Unterschied zwischen „geht" und „geht nicht".
  • Videos (MP4 und MOV) gehen unverändert hoch, bis etwa 95 MB je Datei, also eher WLAN als Hochsitz. Tipp fürs iPhone: unter Einstellungen, Kamera, Formate auf „Maximale Kompatibilität" stellen, sonst können Jagdkollegen mit Android-Handy manche Videos nicht abspielen.
  • Keine feste Stückzahl je Eintrag: der Speicher ist die Grenze. Fotos, Videos, Belege und Wildkamera-Bilder teilen sich einen gemeinsamen Speicher von 8 GB je Revier, mit Pro sind es 50 GB, in der 48-stündigen Testphase 1 GB. Wie voll er ist, zeigt die Karte „Speicher" in der Planer-Übersicht. Gelöschte Einträge liegen 30 Tage im Papierkorb und zählen dort weiter mit, bis die Revierleitung ihn leert. Läuft der Speicher trotzdem voll, senden die Wildkameras weiter: es werden dann automatisch die ältesten Kamerabilder endgültig gelöscht (wie ein Umlaufpuffer), nie eigene Fotos, Videos oder Belege. Die Revierleitung bekommt dazu einmalig eine E-Mail, und der Kameras-Reiter zeigt es dauerhaft an.
  • Wer darf: jeder, der den Eintrag selbst anlegen darf, also auch das Team über den Revier-Link, ohne eigenes Konto. Wer eine Kirrung eintragen darf, darf sie auch fotografieren und filmen.

Das Ansitz-Tagebuch hat noch keinen Foto-Streifen. Dort kommt er später dazu.

Standort, Aufzeichnen, GPX und Druck

🙋 Wo bin ich? und 📡 Live-Standort senden liegen direkt in der Leiste. Alles Weitere steckt unter ⋯ Mehr; dort steht unten auch 📐 Revierfläche, live beim Zeichnen und im Grenz-Editor.

  • 🙋 Wo bin ich? zeigt dir deinen Standort auf der Karte, 📡 Live-Standort senden macht ihn für die Kollegen sichtbar.
  • ⏺ Weg aufzeichnen: den Pirschweg per GPS mitschreiben lassen. Typ und Name gibst du vorher ein, dann kannst du das Handy einstecken und losgehen. Die Zahl der Punkte läuft in der Leiste mit. ⏹ Stopp & speichern beendet die Aufzeichnung und legt den Weg direkt ab. (Früher kam die Namensfrage erst ganz am Schluss, also dann, wenn man das Handy längst weggesteckt hatte.)
  • ⬇ GPX-Export und ⬆ GPX-Import, für Garmin und Co.
  • 🖨 Karte drucken (PDF) öffnet ein Einrichten-Popup: Format (A4/A3/A2), Ausrichtung, Basiskarte (Ortho/Topo), Titel, jede Ebene einzeln an/aus (Grenze, Gebiete, Wege nach Typ, Marker nach Kategorie), und für die Marker wählst du auch den Symbol-Stil (Icons oder ⬤ Punkte nach Kategorie). Dazu Beschriftung (Namen, Legende, Maßstab, Nordpfeil), Rand ums Revier (wie knapp die Grenze ins Blatt zoomt), Umland-Blässe. Mit Live-Vorschau, bevor du das PDF erzeugst.
  • 🗺 Lageplan: deinen bestehenden Revierplan als Bild oder PDF hinterlegen. Hochladen darf ihn der Revierleiter.
  • 🔴 Nachtmodus (Rotlicht) fürs Ansitzen. Einschalten geht über den 🔴 Nacht-Schalter: in der 2D-Karte im 🎯 Anzeige-Menü, im 3D-Diorama unter ⚙ Einstellungen, im Planer im K-Menü der Kopfzeile; die Stärke (Hell / Mittel / Dunkel) stellst du ebendort ein. Der Modus gilt in allen drei Ansichten und bleibt beim Wechseln an, mehr dazu oben.
Die Druckkarte gehört zur Vollversion. In der Testphase ist sie noch gesperrt, du siehst dann einen Hinweis zum Freischalten. Alles andere in dieser Liste kannst du sofort nutzen.

Marker setzen

Es gibt rund 30 Arten von Einrichtungen: Hochstand, Kanzel, Ansitzleiter, Bodensitz, Jagdhütte, Kirrung, Fütterung, Sautrommel, Salzlecke, Tränke, Wildkamera, Suhle, Wechsel, Einstand, Luderplatz, Kühlkammer, Aufbrechplatz und mehr. Dazu kommen Wildarten für Beobachtungen. Die Art wählst du beim Setzen in der Werkzeugleiste; Typ, Name und Position änderst du später, indem du den Marker antippst.

Fallwild und Wildunfall melden: Setzt du einen Marker dieser beiden Arten, meldet sich die App gleich beim Setzen und bietet 📧 Melden an: das öffnet eine fertige Mail mit Art, Bezeichnung, Datum, GPS-Koordinaten und Kartenlink, zum Weiterleiten an Gemeinde oder Polizeiinspektion. Denselben Link findest du danach jederzeit im Marker selbst, dazu 📋 Text kopieren, wenn du lieber über einen anderen Weg meldest. Empfänger-Auswahl: das Formular für Wildunfälle und Fallwild hat eine Auswahlliste Verständigte Stelle, in der die Empfänger je Bundesland schon stehen; eigene Empfänger (Polizeiposten, Jagdausübungsberechtigter, Bezirkshauptmannschaft) legst du über + Eigene anlegen dazu. Wählst du einen Empfänger aus, wird die Mail direkt an ihn adressiert, du musst die Adresse nicht selbst suchen. Die Empfänger-Liste gehört zum Revier, jeder im Revier sieht sie.

Die Karte eines gesetzten Markers. Tippst du einen Marker an, öffnet seine Infokarte: Name und Art oben, darunter das jüngste Foto groß und die übrigen als kleine Kacheln mit +3, wenn es mehr sind. Mit 📷 nimmst du direkt ein neues Foto auf, das daneben holt eines aus der Galerie. Ganz unten steht die eine Handlung, die zur Art des Markers gehört: bei Ständen 🦌 Erlegt hier eintragen, bei Fallwild und Wildunfall 📧 Melden. Alles Weitere liegt hinter dem oben rechts: Im Planer öffnen, Route, und darunter abgesetzt ✏️ Bearbeiten, ✥ Verschieben und 🗑 Löschen. Am Handy fährt die Karte von unten herein, statt über dem Marker zu schweben: so verdeckt sie nicht die Stelle, die du gerade angetippt hast. In 2D und 3D sieht sie gleich aus.

Wildkamera-Marker im 3D. Tippst du im Diorama einen Marker an, dem eine Wildkamera zugeordnet ist, geht die Bildergalerie dieser Kamera im Vollbild auf. Oben wählst du mit Spalten 1 2 3 4, wie groß die Bilder liegen sollen: eine Spalte zum Durchsehen, vier für den Überblick. Die Wahl merkt sich das Gerät. Ein Tipp auf ein Bild zeigt es groß, mit ‹ › blätterst du weiter, am Handy per Wischen. Im großen Bild kannst du mit zwei Fingern hineinzoomen und es dann verschieben, ein Doppeltipp zoomt an der getippten Stelle hinein und heraus. Der Knopf 🦌 Im Planer bringt dich in den Reiter 📷 Wildkameras, wo du nach Zeitraum, Uhrzeitfenster und Wildart filterst, die Auswertung siehst und als CSV exportierst. Ist eine Kamera-Verbindung abgelaufen, steht der Hinweis dazu über den Bildern.

Karte sperren. Wenn du im Revier unterwegs bist oder das Handy einem Gast in die Hand gibst, willst du Löschen und Verschieben nicht einen Tipp entfernt haben. Im Anzeige-Menü 🎯 steht dafür 🔒 Karte sperren (in 3D unter 📍 Marker-Einstellungen als Karte gesperrt). Ist es an, verschwindet das aus der Infokarte. Fotos, das Aufnehmen und die typ-eigene Handlung bleiben. Das gilt in 2D und 3D gemeinsam und bleibt gespeichert, bis du es aufhebst. Das ist etwas anderes als das 🔒 bei den Gebieten: dort wird die Fläche nicht mehr antippbar, hier bleibt der Marker antippbar und verliert nur seine Werkzeuge.

Wie die Marker aussehen, legst du fürs ganze Revier selbst fest, über 🎨 Marker-Einstellungen im Menü (oder gleichbedeutend im Planer unter ⚙ Einstellungen). Zur Wahl stehen vier Stile: 🖼 Standard (Bildmarker, hell freigestellt), 🖼 Detailliert (dieselben Motive plastischer, mit Untergrund), ✏️ Schlicht (flache Strichzeichnungen; Achtung, davon gibt es nur 21 Motive, alle übrigen Markertypen zeigen weiter ihr Emoji) und ⬤ Übersicht (Farbpunkte je Kategorie, bei vielen Markern am übersichtlichsten). Für Markertypen, zu denen es kein Bild gibt (selbst angelegte Typen etwa, oder Sonstiges), zeigt die Karte weiterhin das Emoji des Typs. Zusätzlich kannst du je Marker-Typ ein eigenes Icon hochladen. Die Wahl gilt dann sofort in 2D, 3D und Planer gleichzeitig.

Marker-Einstellungen als eigenes Popup: Größe, Symbol-Stil und eigene Icons je Typ
Marker-Einstellungen: Größe, Stil, eigene Icons
Marker im Stil Übersicht: schlichte Farbpunkte nach Kategorie
Stil „Übersicht": Farbpunkte nach Kategorie

Am Handy

Am Smartphone liegt das Menü als großes Boden-Sheet unten am Rand mit einem dicken goldenen Griffbalken und einem Auf/Zu-Pill-Button. Ein Tipp auf den Griff klappt es auf, ein Tipp auf die Karte schiebt es wieder weg. Alle Buttons und Chips sind mindestens 44 px breit, auch mit dicken Fingern sicher zu treffen.

Distanz auf der 2D-Karte messen
Messen von Distanz und Fläche
Druckkarte des Reviers als PDF
Die Druckkarte als PDF, bis A2
Ansicht 3

Der Planer: die Verwaltung

Alles, was Jagdleiter und Team übers Jahr brauchen, an einem Ort. Der Planer ist in Reiter geteilt, du springst oben zwischen ihnen hin und her. Die Reiterzeile richtet sich dabei nach dem Platz, den dein Bildschirm wirklich hat: passen alle Reiter nebeneinander, stehen sie als Zeile da; wird es eng, wird daraus eine Ausklapp-Pille, die du antippst und aus der Liste auswählst. Am Handy ist also immer die Pille zu sehen, an einem schmalen Fenster am Rechner ebenso. Vorher gab es dazwischen einen Bereich, in dem die Zeile schon zu breit war, die Pille aber noch nicht kam: die hinteren Reiter waren dort nicht erreichbar. Der angewählte Reiter steht in der Adresse (zum Beispiel /planer/#wartung): so kannst du einen Reiter direkt verlinken oder als Lesezeichen ablegen. Bist du in mehreren Revieren Mitglied, steht der Reviername oben im Planer-Kopf als Knopf mit kleinem ▾: ein Tipp darauf öffnet die Liste deiner Reviere, ein Tipp auf einen Eintrag wechselt direkt dorthin.

Auch der Planer läuft im 🔴 Nachtmodus mit, wenn du ihn eingeschaltet hast; praktisch, um nach dem Ansitz noch die Strecke einzutragen, ohne sich zu blenden. Mehr dazu.

Anzeige-Modus: Kompakt, Standard oder Voll

Oben rechts in der Titelleiste steht ein kleiner Knopf mit Buchstabe: K für Kompakt, S für Standard, V für Voll. Ein Tippt darauf öffnet ein Auswahl-Menü mit den drei Optionen. Sie steuern, wie viele Reiter und wie viel fachliche Tiefe der Planer zeigt - revierweit für alle Mitglieder: stellt die Revierleitung um, sieht jeder im Revier denselben Modus. Wer nicht Leitung ist, kann lokal eine Vorschau umschalten und bekommt einen Hinweis, dass sie nur für ihn gilt.

Beim ersten Öffnen des Planers erscheint automatisch ein Menü, das zur Auswahl einlädt. Wer es wegklickt, sieht es beim nächsten Mal wieder - erst die endgültige Wahl setzt es auf weg.

  • Kompakt: 6 Reiter - Übersicht, Aufgaben (als einfaches Notizfeld), Statistik, Wildkameras, Fotos, Einstellungen. Der Jagdalltag ohne Fachballast. Auf jedem Handy bilden die Reiter eine Zeile, nie ein Aufklappmenü. Empfohlen für die meisten.
  • Standard: 11 Reiter - plus Ansitz-Tagebuch, Belegung, Abschuss & Strecke, Wildbret, Wartung, Fütterung. Dazu kommen Bundesland-Banner, Fristenkalender, die ausklappbare Schusszeiten-Sektion und die §- bzw. „eigenes Ziel"-Markierungen im Abschussplan.
  • Voll: 15 Reiter - plus Nachsuche, Schäden & Vorfälle, Aufsicht und Buchhaltung. Die Aufsicht (Kontrollgänge) ist nur in der Voll-Ansicht sichtbar, selbst für Jagdaufseßer:innen. Dazu der Mailversand von Erfüllungsnachweis und Streckenliste, die Kirrungs-Compliance-Box in der Fütterung und die Mitglieder-Verwaltung.

Aufgaben ist im Kompakt-Modus auf „Nur Notiz" gestellt: ein freies Textfeld statt der To-do-Liste. Beim Schalten auf Standard/Voll kehrt die Liste zurück, Daten gehen nie verloren. Wildkameras und Buchhaltung bleiben auch im jeweiligen Modus an Pro-Tarif und Rolle gebunden (schickst du auf Basic, bleiben sie hinter einem Schloss). Die Einstellung gilt pro Revier - in mehreren Revieren Mitglied? Jedes hat seinen eigenen Modus. Wer als Jagdaufsicht eingetragen ist, sieht seinen Aufsichts-Reiter unabhängig vom Modus immer.

Video: Rundgang durch den Planer, Abschussplan, Strecke, Tagebuch, Statistik 0:08 Planer-Rundgang
Aufgeklapptes Tab-Menü im Planer am Handy
Die Reiter als Ausklapp-Pille am Handy

Im Basic-Abo enthalten

  • 🦌 Abschuss & Strecke: der Abschussplan mit den Wildart-Klassen deines Bundeslands, Soll und Ist je Klasse, dazu die Streckenliste. Beides als PDF druckbar, mit Hinweis auf den amtlichen Meldeweg deines Bundeslands (z. B. NÖ: amtliches Formular, OÖ: Jagddatenbank). Oben im Tab steht ein markantes Bundesland-Banner mit Wappen und Quellen-Hinweis. Der Knopf 📄 Jahresbericht erzeugt ein zusammenfassendes PDF für die Genossenschaft oder die Jahreshauptversammlung: Abschussplan-Erfüllung, Strecke-Spiegel, Wartungen, Schäden, Trophäen-Highlights und Wildkamera-Übersicht in einem Dokument. Der Jahresbericht ist kein amtlicher Nachweis (das bleibt die Streckenliste), sondern eine Übersicht. Du kannst ihn herunterladen oder direkt per Mail an eine Adresse schicken.
    Was ein Streckeneintrag festhält: Datum und Uhrzeit, Wildart, Klasse, Geschlecht, geschätztes Alter, Gewicht samt der Angabe, worauf es sich bezieht (aufgebrochen, in der Decke, zerwirkt, lebend), die Erlegungsart (Ansitz, Pirsch, Drückjagd, Nachsuche, Fallenfang), den Stand, den Erleger, Waffe und Kaliber, und ob und wann du es an die Behörde gemeldet hast. Nichts davon ist Pflicht außer Datum und Wildart: leer heißt „nicht erhoben", und das ist auf einem Nachweis ehrlicher als eine geratene Zahl. Die Uhrzeit ist der wichtigste Zusatz: ohne sie lässt sich nicht belegen, dass innerhalb der erlaubten Tageszeit geschossen wurde, und genau die zeigt dir die App im 3D-HUD minutengenau an.
    Der grüne Knopf am Hochsitz trägt den Ort gleich mit ein. Tippst du in der Karte auf einen Stand und dort auf 🦌 Erlegt hier eintragen, bekommt der Eintrag die Koordinaten des Standes, die aktuelle Uhrzeit und die Erlegungsart „Ansitz" automatisch. Deshalb heißt der Knopf jetzt Eintragen (jetzt). Im Detail eines Eintrags steht der Ort dann als Kartenlink, und nur mit diesem Ort erscheint das Stück auch auf der Ebene 🦌 Abschüsse in 2D und 3D. Die Wildart-Liste in diesem Knopf ist dieselbe wie überall sonst, nämlich die deines Bundeslands: auch ein überfahrener Auerhahn lässt sich damit als Fallwild eintragen.
    Der Ausdruck der Streckenliste ist quer, weil dreizehn Spalten hochkant nicht mehr lesbar wären.
    Fallwild wird eigens ausgewiesen: Steht in einer Planzeile Fallwild mit drin, zeigt die Zeile das an („2× Fallwild"), und auf dem Erfüllungsnachweis gibt es dafür eine eigene Spalte. Ob Fallwild überhaupt auf den Plan angerechnet wird, stellst du unter ⚙ Einstellungen → Revier & Jagdjahr ein: in Niederösterreich zählt es mit (§ 83 NÖ JagdG), andere Bundesländer handhaben es unterschiedlich, und manche Genossenschaft rechnet enger. Angezeigt wird es in beiden Fällen: die Zahl auf dem Nachweis soll nachrechenbar sein.
    Eine Planzeile ohne Klasse deckt alles ab, was keine eigene Zeile hat: Wer den Plan grob führt („Rehwild: 20") und die Strecke fein erfasst („Rehwild, Bock"), bekommt trotzdem den richtigen Ist-Stand. Legst du daneben eine eigene Zeile „Rehwild, Bock" an, zählt der Bock dort, und nicht doppelt.
    Beim Wechsel des Bundeslands ändern sich die Klassenbezeichnungen (Kärnten führt beim Rehwild „Bock Kl. A" und „Bock Kl. B", Niederösterreich nur „Bock"). Passt eine vorhandene Klasse im neuen Bundesland nicht mehr, sagt die App das beim Umschalten und nennt die betroffenen Einträge. Verloren geht dabei nichts: Zurückwechseln stellt alles wieder her.
  • 📅 Schusszeiten aller neun Bundesländer, klassengenau, mit Warnung, wenn du etwas in der Schonzeit einträgst. Die Tabelle nennt Paragraf- und LGBl-Fundstelle der jeweiligen Landes-Verordnung (geprüft gegen das RIS, Stand Juli 2026; Angaben ohne Gewähr). Sie sitzen im selben Reiter, gleich unter der Streckenliste.
  • 🥩 Wildbret: was mit dem Stück nach der Strecke passiert. Du trägst je Abgabe ein, wer untersucht hat, was an wen ging und wie viel Kilo, dazu die Angabe, worauf sich das Gewicht bezieht (aufgebrochen, in der Decke, zerwirkt, lebend), die kundige Person mit Kennnummer und Anschrift, Datum und Uhrzeit der Untersuchung sowie Trichinen-Nummer und Ergebnis. Ein Stück aus deiner Strecke lässt sich verknüpfen: dann kommen Wildart, Erlegungsdatum und Uhrzeit von dort, die drei Felder verschwinden aus dem Formular, und eine später korrigierte Erlegungszeit steht auch auf dem Schein. Ohne Verknüpfung geht es genauso, denn nicht jedes Wildbret kommt aus der eigenen Strecke.
    Daraus entstehen zwei Dinge: der 🖨 Wildursprungsschein zum Ausdrucken, den du im Detail eines Eintrags aufrufst, und das 📄 Wildkammer-Register als CSV, das den eingestellten Filter über Jahr und Empfängerart mitnimmt. Die Liste zeigt also nie etwas anderes als die Datei.
    Die Nummer des Scheins tippst du selbst ein, die App vergibt sie nicht. Sie kommt in der Praxis aus einem vornummerierten Block deines Landesjagdverbands, und wer daneben selbst durchnummeriert, hat irgendwann zwei Wildkörper mit derselben Nummer. Die interne Belegnummer, die im Eintrag daneben steht, vergibt die App; sie ist keine amtliche.
    Zwei Sperren, und sie sind mit Absicht verschieden hart. Sind bedenkliche Merkmale vermerkt, verweigert der Ausdruck den Dienst und erklärt auch warum: dann darf die kundige Person keine Bescheinigung ausstellen, sondern muss dem amtlichen Tierarzt mitteilen, welche Merkmale dazu geführt haben. War der Haken ein Versehen, nimmst du ihn im Eintrag wieder weg. Steht dagegen das Trichinenergebnis noch aus, wird nur gewarnt, in der Liste und als Balken oben auf dem Blatt: bis zum Ergebnis verboten ist die Vermarktung, nicht die Bescheinigung. Fehlen einzelne Pflichtangaben, sagt die App vor dem Druck, welche das sind, und du kannst trotzdem drucken: die Lücken bleiben als Linie zum Ausfüllen stehen.
    Die Pflichtangaben stehen übrigens nicht im Jagdrecht, sondern im EU- und Bundesrecht, und sind in ganz Österreich dieselben: deshalb gibt es hier keine Bundesland-Umschaltung. Für die Form kann ein amtlicher Vordruck deines Landes oder deines Verbands vorgehen; dann ist das Blatt aus der App deine interne Dokumentation. Gelöschte Abgaben liegen wie überall 30 Tage im Papierkorb.
  • 🏆 Trophäen (Pro): dein Geweihregal in der Cloud. Jeder Bock, jedes Gamsbart, jeder Abwurf lässt sich mit Foto, Datum, Erleger, CIC-Punkten und Medaille (🥇🥈🥉 nach internationalen CIC-Schwellen) anlegen. CIC-Punkte kannst du manuell aus dem Bewertungsbogen des Verbands eintragen oder sie später ergänzen; die Medaille wird daraus automatisch vorgeschlagen. Dazu ein Ablageort (z. B. „Schrank 3, Fach 1") und eine Bemerkung. Eine Trophäe lässt sich mit einem Strecken-Eintrag verknüpfen, muss aber nicht: Abwürfe, Winterfunde und Gast-Erlegungen haben keine Strecken-Zeile. Das Trophäen-Register mit allen Einträgen lässt sich als CSV exportieren, und die Statistik-Kacheln oben zeigen die Medaillen-Verteilung und die Top-10 je CIC. Löschen (in den Papierkorb) dürfen nur Revierleitung und Jagdaufsicht, da Trophäen inventarähnlich sind. Pro-Tarif, im Basic-Modus hinter einem Schloss. Der Reiter erscheint für die Revierleitung immer; alle anderen sehen ihn, sobald die erste Trophäe eingetragen ist.
  • 📊 Bestand (Pro): revier3d.at schätzt deinen Wildbestand, nicht nur die Strecke. Im Reiter „Bestand" trägst du Sichtungen ein (Wildart, Klasse, Anzahl, Datum, Quelle wie Blick/Fährte/Kamera). Daraus rechnet das Produkt eine Bestandsschätzung je Art und Jahr: für Rehwild nach der AT-Standardmethode (Geißen-Sichtung Februar/März, Bock-Sichtung Mai/Juni, Setzrate 1,85), für andere Arten nach der Faktor-Methode (Strecke × artenspezifischer Faktor aus Fachliteratur). Die Parameter (Setzrate, Faktoren) sind je Revier anpassbar; eine manuelle Korrektur (Override) ist möglich. Die Schätzung ist eine Hochrechnung und keine Zählung, das sagt der Reiter auch ehrlich dazu. Auch dieser Reiter erscheint für die Revierleitung immer, für alle anderen, sobald das Revier Daten dafür hat (Strecke, Sichtungen oder Kamerabilder).
  • Übersicht mit dem Revier auf einen Blick und der 🎯 Ansitz-Prognose über sieben Tage. Ganz oben im Tab steht ebenfalls das Bundesland-Banner mit Wappen, damit sofort klar ist, welche Rechtsgrundlage gilt. Die Bewertung der Prognose kommt aus Wind und Regen, optional auch aus der Mondphase (einstellbar); Sonnenzeiten stehen für jeden Tag daneben.
    ⏳ Meldefristen: Läuft in den nächsten 30 Tagen eine Meldefrist deines Bundeslands ab, steht ganz oben im Tab ein Banner. Es nennt die Frist im Klartext, den Paragrafen, an wen zu melden ist und wie viele Tage bleiben; bei Fristen, die am einzelnen Abschuss hängen, auch, wie viele Einträge noch nicht als gemeldet markiert sind und wie viele davon schon überfällig. Hinterlegt sind alle neun Bundesländer. Ist nichts fällig, bleibt das Banner ganz weg: ein Dauerhinweis wird nach zwei Tagen nicht mehr gelesen. Gezählt wird nur das laufende Jagdjahr, sonst schleppt ein Revier seine ganze Vorgeschichte als „überfällig" mit sich herum.
    Abgehakt wird eine Abschussmeldung im Streckeneintrag, nämlich über das Feld An Behörde gemeldet am. Solange es leer ist, zählt der Eintrag als offen. Einen eigenen Haken am Banner gibt es bewusst nicht, sonst stünde dieselbe Aussage an zwei Stellen.
    Zwei Dinge sagt der Banner mit Absicht nicht. Läuft eine Frist in Werktagen (Steiermark: sieben Werktage ab dem Abschuss), nennt er die Frist, aber kein Datum: ohne geprüfte Feiertagsliste wäre jeder Tag geraten, und zu streng ist genauso falsch wie zu milde. Und steht in deinem Revier ein Bundesland, für das keine Fristen hinterlegt sind, bekommst du den Hinweis, im Landesjagdgesetz nachzusehen, und keine Zahl: lieber keine Frist als eine erfundene, auf die man sich verlässt. Alles ohne Gewähr und ohne Rechtsauskunft, maßgeblich ist das geltende Landesjagdgesetz, und Bescheide oder Verordnungen der Bezirksbehörde können abweichen.
  • ✅ Aufgaben: To-dos mit Fälligkeit und Priorität, dazu ein freies Notizfeld fürs Revier. Läuft eine Meldefrist bald ab, steht über der Liste zusätzlich eine Hinweiszeile mit Stichwort und Datum; die Einzelheiten dazu stehen in der Übersicht.
  • 📓 Ansitz-Tagebuch: Ansitz eintragen mit Stand, Dauer, Jäger und Beobachtungen. Wetter und Mondphase kommen automatisch dazu.
  • 📅 Belegung: wer sitzt wann auf welchem Stand, damit sich niemand in die Quere kommt. Ist der Stand für denselben Tag und dieselbe Tageszeit schon reserviert, sagt die App das beim Speichern und nennt den Namen; gespeichert wird trotzdem: auf einem Doppelsitz, bei einer Drückjagd oder mit einem Jagdgast in Begleitung ist die Doppelbelegung gewollt. Über der Liste stehen zwei Ansichten: 📅 Kommende zeigt, was noch bevorsteht, ↩ Rückblick die letzten 90 Tage; für die Frage, wer wann tatsächlich wo saß.
  • 🔧 Wartung: Sicherheitscheck am Hochsitz, Kirrung, Fütterung und Reparaturen, jeweils mit Fälligkeit.
  • 🌾 Fütterung: Bestand je Futterstelle führen, Nachfüllungen eintragen, der Vorrat rechnet sich selbst herunter. Dazu Futterrunden mit fester Zuständigkeit und Turnus: einmal anlegen, danach reicht ein Klick auf „Durchgeführt".
    ⚖️ „Kirrung: was dein Bundesland erlaubt" heißt die Karte unter der Futterstellen-Liste. Sie zeigt für dein Revier, wie viele Kirrstellen zulässig sind, welche Menge vorliegen darf, gegen welche Fläche gerechnet wird und mit welchem Paragrafen. Hinterlegt sind alle neun Bundesländer, eine gerechnete Stellenzahl gibt es aber nur in fünf: Niederösterreich, Burgenland, Kärnten, Oberösterreich und der Steiermark. In Tirol, Salzburg, Vorarlberg und Wien steht keine Zahl, sondern der Gesetzessatz im Wortlaut. Das heißt hier ausdrücklich nicht „ungeprüft", sondern: dort nennt das Gesetz keine. In Salzburg und Vorarlberg ist die Kirrung überhaupt verboten und nur mit Bescheid bzw. auf behördliche Anordnung zulässig, in Tirol ist jede Ankirrung von Rot- und Rehwild 14 Tage vorher anzuzeigen, ohne dass eine Obergrenze festgelegt wäre, und Wien kennt gar keine allgemeine Kirr-Regelung. Wie weit die Länder auseinanderliegen, zeigt das Nachbarbeispiel: die Steiermark erlaubt eine Kirrstelle je angefangene 100 ha, Niederösterreich drei. Deshalb steht in der Karte immer nur dein Bundesland und nie ersatzweise das des Nachbarn.
    Was eine Station wirklich ist, sagst du selbst. Tippst du eine Futterstelle an, wählst du unter Betriebsart zwischen Kirrung, Ablenkungsfütterung, Notzeit- oder Vegetationsfütterung, Salzlecke und Luderplatz. Salzlecke und Luderplatz sind rechtlich keine Kirrung und zählen deshalb nie mit; in Salzburg steht das ausdrücklich im Gesetz (§ 66a Abs 5). Sagst du nichts, leitet die App die Betriebsart aus der Markerart ab und schreibt auch dazu, dass sie das getan hat: ein Kirrautomat ist eine Kirreinrichtung, eine Salzlecke eine Salzlecke, und bei einer schlichten Fütterung bleibt sie offen, weil aus der Markerart nicht hervorgeht, ob Ablenkung oder Notzeit gemeint ist.
    Manche Regel rechnet nicht gegen die Reviergröße. Niederösterreich rechnet die Rotwild-Kirrung gegen die Waldfläche, das Burgenland gegen Wald-, Schilf- und andere unproduktive Flächen. Diese Flächen kennt die App nicht von selbst, deshalb steht in der Karte ein Feld zum Eintragen. Solange es leer ist, rechnen wir bewusst nicht und zeigen nur den Gesetzestext. Der Grund steht in einer Zahl: bei einem 800-ha-Feldrevier mit 60 ha Wald und Schilf ergäbe die Reviergröße 24 statt 3 erlaubten Kirrungen. Eine zu hohe Zahl führt in die Verwaltungsstrafe, eine fehlende nur zum Nachschlagen im Gesetz.
    Zu viel wird gemeldet, nicht gesperrt. Liegst du über der zulässigen Zahl, sagt es die Karte, und beim Eintragen einer Nachfüllung kommt der Hinweis samt Paragraf noch einmal. Gespeichert wird trotzdem, genau wie bei der Schonzeit-Warnung im Abschuss-Reiter: die App führt dein Revier nicht, sie sagt dir, was gilt. Bescheide und Verordnungen deiner Bezirksbehörde können von jeder dieser Zahlen abweichen, und die Karte sagt das auch. In Oberösterreich zeigt sie bei Revieren unter 200 ha die kleinere von zwei möglichen Zahlen und den Gesetzeswortlaut daneben: der Satz ist in zwei Richtungen lesbar, und eine Kirrstelle zu wenig kostet eine Kirrstelle, eine zu viel bis zu 20.000 Euro.
    Die gezählten Stellen stehen namentlich da, nicht nur als Zahl. An der Zahl hängt eine Rechtsaussage, und wer sie nicht nachzählen kann, kann sie nur glauben. Wichtig ist das dort, wo eine Markerart mitzählt, ohne in der Futterstellen-Liste darüber zu stehen: ein Maisfeld (Kirrung) ist eine Kirrstelle, taucht aber nicht als Futterstelle auf. Ohne die Namensliste wäre die Zahl in der Karte höher als das, was du direkt darüber siehst.
  • 🐕 Nachsuche: Protokoll mit Wildart, Hundeführer, Ergebnis und Grenzübertritt.
  • 🎖 Aufsicht: die Kontrollgänge der Jagdaufsicht, also was wann wo vorgefunden wurde. Je Gang trägst du Datum, Art (Reviergang, Einrichtungen, Fütterung und Kirrung, Grenze und Beschilderung, Sonstiges), den Bereich und den Befund ein; auf Wunsch mit Bezug auf einen Marker, mit Anmerkung und mit Foto. Die Liste hat eine Suche und einen CSV-Knopf wie die anderen Reiter auch.
    Beanstandet oder nicht, das ist der eigentliche Punkt. Setzt du den Haken Beanstandung, bleibt der Eintrag offen, bis jemand ein Erledigungsdatum einträgt. Am Reiter selbst steht dann die Zahl der offenen Beanstandungen, und der Filter Nur offene Beanstandungen blendet alles andere aus. Gezählt wird bewusst nur das Offene: eine Zahl, die immer nur wächst, sagt nach der dritten Woche nichts mehr.
    Eintragen darf die Jagdaufsicht und die Revierleitung, ansehen jeder im Revier. Wer nicht erfährt, dass an „seinem" Hochsitz eine Beanstandung hängt, kann sie auch nicht abstellen. Wer nicht eintragen darf, sieht deshalb kein Formular, aber sehr wohl die Liste, samt einer Zeile, wer hier einträgt.
    Der Reiter ist nicht immer da. Aufsicht und Revierleitung sehen ihn immer, alle anderen erst, sobald der erste Kontrollgang eingetragen ist. Dahinter steckt kein Geheimnis, sondern der Platz in der Reiterzeile: sie ist am Anschlag. Auf einem 1920 px breiten Bildschirm stehen 1864 px zur Verfügung, vierzehn Reiter brauchen davon 1788 px, ein fünfzehnter schon 1888. Ein Reiter, der nur dort erscheint, wo er gebraucht wird, kostet diesen Platz nicht.
    Die Jagdaufsicht sieht auch den Revier-Verlauf. Bis August 2026 war „📋 Was ist passiert" allein der Revierleitung vorbehalten; jetzt kommt die Aufsicht ebenfalls hinein, und ein Knopf im Reiter führt direkt dorthin. Wer fremde Einträge geradeziehen darf, muss auch nachsehen können, was sich verändert hat.
  • 🌽 Schäden & Vorfälle: Wildschaden, Verbissschaden, Wildunfall, Fallwild, Anschuss und Bergeplatz als eigener Vorgang mit Verlauf. Die Art des Vorfalls steht im Formular an erster Stelle und bestimmt die Felder danach: beim Wildschaden sind das Schadensart (Feld/Forst/Sonderkultur), Kulturart, Fläche, Wildart, Geschädigter, Grundstück und Betrag. Bei ⚠️ Wildunfall und 💀 Fallwild gibt es diese Felder nicht, dafür Straße/Ort, den Verbleib des Stücks (verendet, flüchtig, entnommen) und die verständigte Stelle. Der Status wandert von offen über gemeldet und Vergleich bis erledigt; beim Sprung auf „gemeldet" setzt sich das Meldedatum von selbst. Pro Zeile gibt es 📧 Melden mit vorausgefüllter Mail, 📋 Text zum Kopieren und 🗺 Karte zum Sprung an die Stelle; ist ein Marker verknüpft, stehen die GPS-Koordinaten automatisch in Meldevorlage und Ausdruck. Der Ausdruck heißt bei diesen Vorfällen „Wildunfall-Protokoll" bzw. „Fallwild-Protokoll" und hat keine Unterschriftszeile für den Geschädigten: es gibt ja keinen. Ein Schaden braucht keinen Kartenpunkt: er kann auch ohne Marker entstehen. Erfassen darf ihn jeder im Revier, auch das Team über den Revier-Link ohne eigenes Konto: den Wildschaden meldet der, der ihn findet. Über der Liste stehen vier Filter: Jahr, Vorfallsart (also Wildschaden, Wildunfall, Fallwild und so weiter), Stand und Schadensart. Die Schadensart greift naturgemäß nur bei Wildschäden; wer alle Wildunfälle eines Jahres sehen will, nimmt die Vorfallsart.
    Zur Meldefrist: Die App rechnet ein Fristdatum nur für Niederösterreich (§ 107 NÖ JagdG: zwei Wochen, im Forst vier). In den übrigen Bundesländern steht bewusst kein gerechnetes Datum, sondern der Hinweis, im Landesjagdgesetz nachzusehen: die Durchführungsverordnungen der anderen Länder sind für uns noch nicht erhoben, und eine falsche Frist wäre schlimmer als keine. Für Wildunfälle und Fallwild rechnet die App gar keine Frist: § 107 gilt für Wildschäden, nicht für Verkehrsunfälle. Was dabei zu melden ist und an wen, richtet sich nach Straßenverkehrs- und Landesrecht.
  • 🖼 Fotos: die Fotosammlung deines Reviers quer zu allen Vorgängen. Eine Galerie für Marker, Schäden, Strecke, Ansitz, Wartung, Nachsuche und Aufsicht - alles, was du jemals angehängt hast, auf einen Blick, filterbar, sortierbar, mit Sprung zurück zum Eintrag. Drei Ansichten wechselst du oben rechts: Raster (quadratische Kacheln mit Datum und Typ-Emoji), Liste (Thumb links, Titel, Beschriftung und Datum rechts) und Karte (dein Revier mit Grenzumriss, alle Fotos mit GPS-Position als Punkte, überlappende automatisch gebündelt). In der Filterleiste oben wählst du den Ziel-Typ (nur Schadensfotos, nur Marker-Fotos …), den Marker-Typ (nur Hochstände, nur Kirrungen …), ein Datumsvon/bis und suchst im Feld Beschriftung nach Text. Die Sortierung oben rechts bietet Neueste zuerst, Chronologisch und Zuletzt hochgeladen.
    Antippen öffnet das Detail: großes Bild, Beschriftung (änderbar), Aufnahme- und Upload-Datum, wer es hochgeladen hat, GPS-Position und ein Knopf Zum Eintrag →, der dich auf der 2D-Karte oder im passenden Planer-Reiter genau dorthin bringt, wo das Foto hingehört. Am Handy: länger auf eine Kachel tippen öffnet das Schnellmenü (Ansehen, Springen, Herunterladen, Beschriftung ändern, Löschen).
    Mehrere auf einmal auswählen geht mit Auswählen oben rechts: Haken an die Kacheln, dann 📦 ZIP für den Download (die Fotos landen in Ordnern nach Ziel-Typ, dazu eine CSV-Datei mit Datum, GPS, Vorgang, Beschriftung und Uploader - fertig für den Behörden- oder Versicherungsordner) oder 🗑 Löschen.
    Neues Foto aufnehmen geht mit dem großen Knopf 📷 Neu unten rechts: drei Wege, je nachdem, ob du am Schreibtisch oder im Revier stehst. 📍 Neuer Foto-Marker springt in die 2D-Karte und startet dort den Foto-zuerst-Marker (Foto aufnehmen, Art wählen, Marker steht am GPS-Standort). Stehst du dabei nah an bestehenden Markern, fragt die Karte zuerst: eine Liste bietet die nächsten Marker samt Entfernung zum direkten Anhängen an, ➕ Neuer Marker legt stattdessen wie gewohnt einen neuen Punkt an. 📋 An Vorgang anhängen hängt das Bild an einen bestehenden Schaden, einen Streckeneintrag oder ähnliches. Und 📷 Frei auswählen nimmt das Foto auf und legt es ohne Ziel ab - zuordnen kannst du es später im Detail, wenn du wieder am Schreibtisch sitzt.
    Ein Foto ansehen und zuordnen. Ein Tipp auf eine Kachel öffnet das Bild, am Handy im Vollbild. Oben steht, das wievielte von wie vielen du gerade siehst; Wischen blättert zum nächsten und vorigen (am Rechner die Pfeile ‹ ›). Zwei Finger zoomen ins Bild, ein Finger verschiebt es dann, ein Doppeltipp zoomt hin und zurück. Die Angaben zum Bild (Beschriftung, Aufnahme- und Uploaddatum, wer es hochgeladen hat, Position) liegen unten in einer Leiste, die du am Griff hoch- und wieder zuziehst. Hinter dem oben rechts steht 🔗 Anderem Marker zuordnen: du wählst aus der Liste deiner Marker, und das Bild hängt danach dort. Genau der Weg für alles, was du unterwegs mit 📷 Frei auswählen aufgenommen hast. Dazu Herunterladen, Beschriftung ändern und Löschen. Fotos an Belege der Buchhaltung sind aus der Galerie bewusst ausgeklammert: Finanzunterlagen bleiben in ihrer eigenen Heimat im Buchhaltungs-Reiter.
    Im Kompakt-Modus ist der Reiter ausgeblendet und erscheint erst, sobald du auf Standard oder Voll schaltest (siehe „Anzeige-Modus" oben). Auf dem Handy bleibt er trotzdem immer über das Reiter-Menü erreichbar.
  • 📊 Statistik: Strecke nach Wildart, Jagdjahr, Stand und Erleger. Oben steht ein Jahreswähler; vorbelegt ist das laufende Jagdjahr, „alle Jagdjahre" bleibt als Auswahl erhalten. Dazu kommen vier Auswertungen aus den Feldern, die ein Streckeneintrag heute führt: wann bei euch Strecke gemacht wird (nach Tageszeit, die Nachtstunden eigens hervorgehoben), wie (Ansitz, Pirsch, Drückjagd, Nachsuche, Fallenfang), das Gewicht je Wildart und Klasse (Mittel und Summe) und die Altersstruktur je Wildart.
    Jeder Block nennt seinen Nenner. Steht bei 36 von 47 Stücken kein Gewicht, sagt er genau das und rechnet diese Stücke nicht mit. Kein Eintrag heißt „nicht erhoben" und nicht „null": ein Mittelwert, der leere Felder als Nullen zählt, wäre schlicht falsch. Und solange der Server zu einem Block nichts liefert, bleibt der Kasten ganz weg, statt leer dazustehen und wie „nichts eingetragen" auszusehen.
  • ⚙ Einstellungen: oben die Kopfkarte mit Wappen, Reviername, „Deine Rolle in diesem Revier" (was das bedeutet, steht unter „Revier teilen") und dem Revier-Link; darunter neun aufklappbare Abschnitte: Revier & Jagdjahr, Zugang & Team, Karte & 3D, Marker-Set, Wildkameras, Anzeige-Modus (revierweiter Schalter Kompakt/Standard/Voll, siehe oben), Planer-Reiter (jeden Tab einzeln auf Voll, Nur Notiz oder Ausgeblendet stellen), 📋 Was ist passiert und die Gefahrenzone.
    Wer das Revier jagdlich verantwortet, steht unter „Revier & Jagdjahr". Die Karte Jagdausübungsberechtigter nimmt Name, Anschrift, Verwaltungsbezirk, Rechtsform (natürliche oder juristische Person), die Eigenschaft (Eigenjagdbesitzer, Pächter einer Genossenschafts- oder Gemeindejagd, Jagdverwalter), einen Bevollmächtigten samt Wohnort, die zuständige Behörde und freiwillig die Jagdgebietsnummer. Diese Angaben stehen auf allem, was aus dem Revier hinausgeht: auf dem Jagderlaubnisschein als Aussteller, auf Erfüllungsnachweis, Streckenliste und Jahresbericht in der Unterschriftszeile. Ohne sie bleibt dort eine leere Linie.
    Das ist nicht dasselbe wie das Rechnungs-Briefpapier aus der Buchhaltung, und der Unterschied ist der ganze Grund für die Karte. Der Briefkopf sagt, wer Rechnungen ausstellt; hier steht, wer das Revier jagdlich verantwortet. Oft dieselbe Person, aber eben nicht immer: bei einer Jagdgesellschaft ist der Briefkopf die Gesellschaft und der zeichnungsberechtigte Mensch ein Dritter. Bis August 2026 gab es diese Karte nicht, und das war auf den Behördenblättern zu sehen: die Unterschriftslinie blieb leer, und der einzige Name darauf kam aus der Buchhaltung, also von jemandem, der nicht zwingend der Jagdausübungsberechtigte ist.
    Die Eigenschaft ist kein Komfortfeld. In Kärnten darf ein Jagdgebiet mit Jagdverwalter überhaupt keinen Jagderlaubnisschein ausgeben (§ 41 Abs 4 K-JG 2000), und im Burgenland hängen daran verschiedene Meldepflichten: der Pächter einer Genossenschaftsjagd meldet alle Scheine, der Eigenjagdbesitzer nur die über einer Woche (§ 66 Abs 4). Der Ausdruck sagt das dann auch. Die Beschriftung folgt dem Bundesland: in Salzburg heißt die Karte „Jagdinhaber", in Vorarlberg „Jagdnutzungsberechtigter", sonst „Jagdausübungsberechtigter". Stellst du das Bundesland um, wandert die Bezeichnung mit.
    Erklärungen stecken hinter den kleinen ?-Knöpfen; wer nicht Jagdleiter ist, sieht nur Kopf und 3D-Status samt einem Hinweis, wer ändern darf. Ein Abschnitt lässt sich direkt verlinken, z. B. /planer/#revier?abschnitt=kameras.
    „📋 Was ist passiert" ist der Verlauf des ganzen Reviers, die neueste Zeile zuerst: jede Erfassung, Änderung und Löschung, filterbar nach Art des Eintrags und nach Person. Ihn sehen die Revierleitung und die Jagdaufsicht. Wer über den Revier-Link ohne eigenes Konto arbeitet, erscheint dort als „Revier-Zugang": in Basic ist das der Normalfall und kein Datenfehler. „Unbekannt" wäre eine Behauptung, und ein leeres Feld sähe nach einem Fehler aus.

Eintrag antippen: ansehen, korrigieren, exportieren

Ein Tipp auf eine Zeile in Strecke, Ansitz-Tagebuch, Belegung, Wartung, Nachsuche, Aufgaben oder Schäden öffnet die Detail-Ansicht; in der Fütterung öffnet der Tipp auf die Futterstelle den Bestand samt allen Einträgen. Bei Strecke, Ansitz, Belegung, Wartung und Nachsuche steht dort auch „Eingetragen von". Bei Einträgen über den Revier-Link ohne eigenes Konto steht „über Revier-Link".

  • 📋 Protokoll: In der Detail-Ansicht von Strecke, Ansitz, Belegung, Wartung, Nachsuche und Schäden steht ein Knopf 📋 Protokoll. Er zeigt, wer den Eintrag wann angelegt, geändert, gelöscht oder zurückgeholt hat, bei einer Änderung mit dem alten und dem neuen Wert („Gewicht 18,5 → 21"). Trägt jemand über den Revier-Link ohne eigenes Konto ein, steht dort „über Revier-Link": die Zeile sagt dann was und wann, nur nicht wer. Mit eigenen Benutzerkonten (Pro) steht der Name da. Das Protokoll überlebt auch das endgültige Leeren des Papierkorbs.
  • ✏️ Bearbeiten: Strecke, Ansitz, Belegung, Wartung, Nachsuche, Aufgaben und Fütterungs-Einträge korrigierst du direkt in der Detail-Ansicht: Datum, Werte und Anmerkung ändern, speichern, fertig. Ein Tippfehler heißt nicht mehr löschen und neu eintippen.
  • 🧾 Abgerechnet: In der Detail-Ansicht eines Streckeneintrags steht, ob dieses Stück auf einer Rechnung steht, mit Rechnungsnummer und Betrag. Ist es abgerechnet, führt der Knopf daneben zu dieser Rechnung, statt eine zweite anzulegen: ein zweimal berechnetes Stück ist weit öfter ein Fehler als Absicht. Damit ist erst beantwortbar, welches Stück an wen für wie viel ging. (Rechnungen gehören zum Pro-Abo, siehe Buchhaltung.)
  • ⏬ Ältere laden: Ansitz-Tagebuch, Wartung und Nachsuche zeigen zunächst die jüngsten Einträge; der Knopf unten holt ältere nach. Die Suche durchsucht nur das Geladene: steht unten noch „Ältere laden", können weitere Treffer in den älteren Einträgen liegen (die Trefferliste weist selbst darauf hin).
  • 📄 CSV: Streckenliste, Ansitz-Tagebuch, Belegung, Wartung und Nachsuche haben je einen CSV-Knopf. Die Datei öffnet direkt in Excel oder LibreOffice.
  • 🖨 Erfüllungsnachweis: der Erfüllungsstand des Abschussplans (Soll, Angerechnet, davon Fallwild, Offen, Erfüllt %) als Druckansicht mit Unterschriftszeile; dazu 📄 Erfüllungsstand als CSV, das zusätzlich Abschuss und Fallwild getrennt ausweist. Beide Knöpfe stehen bei der Streckenliste. Unter der Tabelle steht, wie die Zahl zustande kommt: ob Fallwild angerechnet ist und wie eine Planzeile ohne Klasse zählt. Wer unterschreibt, soll es nachrechnen können.
    Die Unterschriftszeile heißt nach deinem Bundesland, und zwar auf allen diesen Blättern gleich: Druckansicht, PDF-Datei und Jahresbericht der Buchhaltung. Dort steht Jagdausübungsberechtigter, in Salzburg „Jagdinhaber", in Vorarlberg „Jagdnutzungsberechtigter", darunter der Name aus den Revier-Stammdaten. Vorher stand dort überall „Jagdleiter" beziehungsweise „Revierleitung", und das ist die engste Variante: einen Jagdleiter gibt es rechtlich nur, wo eine Jagdgesellschaft oder eine juristische Person Pächterin ist. Ein Eigenjagdbesitzer, der sein Revier selbst bejagt, hat keinen, und auf seinem Nachweis stand damit eine Funktion, die es in seinem Revier gar nicht gibt.
  • 📕 PDF-Datei und 📕 Nachweis als PDF: dieselben zwei Blätter, aber als fertige PDF-Datei vom Server statt als Druckansicht im Browser. Sie tragen den Briefkopf deines Reviers, also Name, Anschrift, Kontakt, UID, Logo und Akzentfarbe aus den Rechnungs-Einstellungen, dazu die Unterschriftszeile. Die IBAN steht bewusst nicht darauf: diese beiden Blätter haben keinen Zahlungsbezug. Die Datei landet direkt in deinem Download-Ordner, zum Ablegen oder als Anhang an die Genossenschaft, und sie sieht bei jedem gleich aus. Selbst anhängen musst du sie allerdings nicht mehr: dafür gibt es die beiden Versand-Knöpfe darunter (gleich der nächste Punkt). Die Zahlen kommen aus derselben Quelle wie der Bildschirm. Beide Knöpfe stehen bei der Streckenliste und gelten für das oben gewählte Jagdjahr.
    Der bisherige Druckweg bleibt unverändert daneben. 🖨 Drucken / PDF und 🖨 Erfüllungsnachweis öffnen weiterhin die Druckansicht im Browser, aus der du wie gewohnt druckst oder selbst als PDF sicherst. Das ist kein Überbleibsel: dieser Weg braucht den Server nicht, und wem die fertige Datei einmal fehlschlägt, der soll nicht ohne Ausdruck dastehen. Was du dort einstellst, hängt allerdings an deinem Browser, deshalb der zweite Weg für alles, was aus dem Revier hinausgeht.
    Die beiden PDF-Dateien gehören wie die Druckkarte und der Jagderlaubnisschein zur Vollversion; in der 48-stündigen Testphase sagt die App das und bietet das Freischalten an.
  • 📧 Nachweis senden und 📧 Liste senden: dasselbe Blatt geht direkt als PDF-Anhang an eine Adresse, ohne Umweg über Herunterladen und Mailprogramm. Die beiden Knöpfe stehen unter den PDF-Knöpfen bei der Streckenliste und gelten für das oben gewählte Jagdjahr. Du gibst die Adresse ein, bekommst sie in der Rückfrage noch einmal ausgeschrieben zu sehen und bestätigst: ein Tippfehler fällt genau dort auf oder gar nicht, und ein Nachweis an die falsche Adresse sind Revierdaten bei einem Fremden. Antwortet die Genossenschaft auf die Mail, landet die Antwort bei dir und nicht bei uns.
    Danach steht neben den Knöpfen, wann du welches Blatt an wen geschickt hast; derselbe Vermerk erscheint unter ⚙ Einstellungen im Verlauf „📋 Was ist passiert". Der Vermerk ist kein Beiwerk: ein zweiter Erfüllungsnachweis sieht bei der Genossenschaft aus wie eine Korrektur, die keine ist, und wer sieht, dass er das Blatt schon geschickt hat, schickt es nicht aus Unsicherheit noch einmal.
    Verschicken darf nur die Revierleitung, und es wird nichts automatisch wiederholt: schlägt der Versand fehl, sagt es der Knopf, und du entscheidest, ob du es noch einmal versuchst oder das PDF herunterlädst und selbst anhängst.
Planer-Übersicht mit Revier auf einen Blick und Ansitz-Prognose über sieben Tage
Übersicht mit Ansitz-Prognose
Fütterungsmanagement mit Futterrunden und Bestand je Futterstelle
Fütterung, inklusive Futterrunden
Abschussplan mit den Wildart-Klassen und dem Soll-Ist-Stand
Beispiel: Abschussplan mit den Klassen für Kärnten

Mit dem Pro-Abo

Pro ist buchbar und kostet 39,90 Euro im Monat oder 399 Euro im Jahr. Die 48-stündige Testphase läuft mit dem Basic-Umfang; freischalten kannst du danach jederzeit. Im Pro-Abo sind diese Teile enthalten:

  • 📷 Wildkameras: ein Reiter mit zwei Ansichten. Oben eine kompakte Filterleiste (Zeitraum, Uhrzeitfenster wie „nur 19 bis 22 Uhr", Wildart), die auf beide Ansichten wirkt. Im Sub-Tab 🖼 Fotos (Standard) siehst du das Fotoraster; hier gibt es zusätzlich die Kameraauswahl und 📎 Eigene Fotos (selbst hochgeladene Fotos deiner Einträge, standardmäßig aus). Im Sub-Tab 📊 Statistik zeigt die Auswertung Aktivität nach Tageszeit (ein Tipp auf einen Stundenbalken setzt gleich das Uhrzeitfenster), den gewählten Zeitraum, Dämmerung (Aufnahmen rund um Sonnenauf- und -untergang, je Kalendertag am Revierstandort gerechnet) und die Mondphase (Nachtbilder je Nacht dieser Phase, ehrlich normalisiert). Der Kamera-Vergleich rechnet in Bildern je Tag, damit ungleiche Laufzeiten nicht das Bild verzerren; jede Auswertung lässt sich als CSV exportieren. Eine Kameraauswahl braucht es in der Statistik nicht: der Kamera-Vergleich zeigt jede Kamera einzeln, mit der aktivsten Stunde markiert. Im Fotoraster benennst du die Wildart direkt in der Kachel, löschst Bilder in den Papierkorb. Zwei Anbindungen, beide unter ⚙ Einstellungen:
    • „📷 Wildkamera per E-Mail verbinden": du bekommst eine Adresse und trägst sie in der Kamera oder im Herstellerkonto als Weiterleitung ein. Funktioniert mit jeder Kamera, die Bilder per E-Mail schicken kann; Kurzanleitungen je Hersteller (Secacam, Seissiger, Dörr, Suntek und weitere) stehen direkt in der Karte. Sobald die erste Kamera Bilder geschickt hat, zeigt die Karte zusätzlich eine eigene Adresse je Kamera zum Kopieren: damit landet jede Kamera immer im richtigen Ordner, egal was im Mail-Betreff steht. Außerdem siehst du dort, wann zuletzt etwas angekommen ist, und kannst die Annahme auf bestimmte Absender einschränken.
    • „🔗 ICU-Wildkamera verbinden": für Kameras mit ICU-Konto. Ohne Passwort: du trägst die E-Mail-Adresse deines ICU-Kontos ein, ICU schickt dir einen 6-stelligen Code in das Postfach dieses Kontos, den bestätigst du. Danach werden die Bilder von selbst geholt, auch die der letzten Tage.
    Die Anmeldung erneuert sich im Betrieb selbst. Läuft sie doch einmal ab, steht das in der Karte („Anmeldung abgelaufen"), oben im Kameras-Reiter und in der Kamera-Ansicht auf der Karte, und der Revierleiter bekommt einmalig eine E-Mail. Neu verbinden geht dann genauso wie beim ersten Mal. Eine Kamera umbenennen kann die Revierleitung direkt in der Kamera-Liste (✏️ neben dem Namen): der neue Name bleibt stehen, auch wenn das Herstellerportal einen anderen meldet.
  • 💰 Was kostet uns das Stück: eine Karte unten im Reiter 📊 Statistik, sichtbar nur für die Revierleitung. Sie ist die einzige Stelle, an der Buchhaltung und Strecke desselben Jagdjahres zusammenkommen: Kosten je erlegtem Stück, Futterkosten je Stück, Wildbret-Erlös je Kilo, Erlös je Jagdgast, Pacht je Hektar und je Stück, dazu der Deckungsbeitrag je Wildart. Unter jeder Zahl steht, woraus sie gerechnet ist: „18,40 Euro je Stück" aus zwei Stücken ist etwas anderes als dieselbe Zahl aus 47, und nur die zweite taugt für eine Pachtverhandlung. Wo es gar keinen Nenner gibt, steht „keine Angabe" statt einer Null. Gerechnet wird nach Jagdjahr, während das Journal nach Kalenderjahr veranlagt wird: das Finanzamt fragt nach dem Kalenderjahr, der Pächter nach der Saison.
  • 💰 Buchhaltung: die Revierkasse mit Belegfotos, gebaut für die österreichischen Aufzeichnungspflichten. Beim ersten Öffnen stellt der Reiter zwei Fragen: wer eure Steuer macht (Steuerberatung oder selbst) und, wenn selbst, ob ihr Kleinunternehmer seid. Im Kanzlei-Modus erfasst du nur Bruttobeträge, die Umsatzsteuer verbucht deine Kanzlei vom Beleg. Sichtbar ist der Reiter nur für die Revierleitung: Finanzdaten gehen Jagdgäste nichts an.
    • 📷 Beleg fotografieren: der große Knopf öffnet die Bildauswahl, danach füllt sich das Formular. Die Texterkennung liest Betrag, Datum, Beleg-Nummer und Händler direkt am Gerät (das Bild verlässt dafür dein Handy nicht) und schlägt sie als antippbare Chips vor: nichts wird ungeprüft übernommen. Speichern, nächster Beleg arbeitet einen ganzen Stapel weg. Belege werden in hoher Auflösung gespeichert, damit auch das Kleingedruckte lesbar bleibt: das Foto ersetzt die Papierablage. § 132 BAO erlaubt das, nur unterschriebene Urkunden gehören weiter ins Original-Archiv.
    • 📄 PDF-Belege: eine Eingangsrechnung, die als PDF in der Mail liegt, lädst du direkt hoch, ohne sie abzufotografieren. Die Bildauswahl nimmt auch PDF-Dateien; sie erscheinen als 📄-Kachel, ein Tipp öffnet die Datei. PDF-Belege wandern genauso in den Komplett-Export und zur Steuerberatung wie Fotos.
    • 🏦 Kontoauszug importieren: das CSV oder Excel aus dem Online-Banking hochladen, Spalten zuordnen (der Reiter schlägt die Zuordnung vor), prüfen, übernehmen. Jede Zeile wird ein Entwurf, den du wie gewohnt nachbearbeitest und festschreibst. Schon importierte oder doppelte Zeilen erkennt der Import am Fingerabdruck aus Datum, Betrag und Empfänger; übernommen werden sie nur, wenn du sie ausdrücklich anhakst. Nichts landet doppelt im Journal.
    • 🗂 Beleg-Galerie: alle Belegbilder und PDFs auf einen Blick. Die Suche liest auch den am Gerät erkannten Belegtext mit und sucht über alle Jahre: „Lagerhaus" findet den Bon auch dann, wenn du das Jahr nicht mehr weißt. Ein Tipp aufs Bild zeigt den Beleg, ein Tipp auf die Textzeile öffnet die zugehörige Buchung.
    • 📅 Revierpacht: Jahresbetrag, Fälligkeit und Verpächter einmal hinterlegen (bei der Ersteinrichtung oder in den Einstellungen), dann zeigt der Überblick jedes Jahr eine Pacht-Karte mit dem Fälligkeitstag. Ein Tipp auf ✍️ Jetzt verbuchen legt die fertig vorbefüllte Ausgabe als Entwurf an; ist die Pacht verbucht, zeigt die Karte das grüne Häkchen. Kommt das Jahr darauf, erinnert die Karte von selbst wieder.
    • ✅ Festschreiben: neue Einträge sind Entwürfe und frei änderbar, Löschen geht in den Papierkorb. Festschreiben vergibt die nächste fortlaufende Belegnummer; danach ist die Buchung unveränderlich, so verlangt es die Bundesabgabenordnung. Korrekturen laufen ab dann als Storno mit Grund: es entsteht eine Gegenbuchung mit eigener Nummer, beide bleiben sichtbar, die Summen stimmen wieder. Jede Erfassung und jede Änderung steht im Änderungsprotokoll, abrufbar über 📋 Protokoll im Eintrag.
    • 📄 Exporte: das Journal als CSV (öffnet in Excel und passt für den Import-Assistenten jeder Kanzlei-Software), wahlweise fürs Quartal. Dazu BMD, RZL und DATEV als Beta-Formate: die Kontierung bleibt darin bewusst leer, die vergibt deine Kanzlei beim Import; vor dem ersten Produktivimport bitte einmal von der Kanzlei gegenprüfen lassen. Der 🗂 Komplett-Export packt Journal, Änderungsprotokoll und alle Belegbilder in voller Auflösung in ein ZIP, benannt nach Belegnummern: damit erfüllst du die 7-jährige Aufbewahrung auch ganz ohne Revier3D. Dieser Export bleibt dir auch nach dem Ende eines Pro-Abos zugänglich. Für die eigene Auswertung liefert 📊 Excel das Journal als echte Arbeitsmappe mit Summenblatt (Jahr, Kategorien, Monate), und 🖨 Jahresbericht druckt eine Jahresübersicht mit Unterschriftszeile, etwa für die Jahreshauptversammlung.
    • 🔗 Steuerberater-Link: in den Buchhaltungs-Einstellungen erzeugst du einen Nur-Lese-Zugang für deine Kanzlei. Sie sieht Journal und Belegbilder und lädt sich alle Exporte selbst herunter, quartalsweise oder fürs ganze Jahr, ohne eigenes Konto und ohne Mail-Hin-und-Her. Jeder Abruf wird im Änderungsprotokoll vermerkt. Den Link nur direkt an die Kanzlei geben; Link austauschen oder Widerrufen macht den alten sofort ungültig.
    • 🖨 Eigenbeleg: für Ausgaben ohne Original-Beleg druckt jeder Eintrag einen Eigenbeleg mit allen Pflichtangaben samt Unterschriftszeile. Name und Anschrift dafür trägst du einmal in den Einstellungen ein.
    • 🧾 Rechnung erstellen: mit deinem eigenen Briefkopf (Logo, Anschrift, IBAN, Akzentfarbe, alles in den Einstellungen). Eine Rechnung hat Positionen, weil niemand nur eine Trophäe kauft: Abschussgebühr, Trophäe, Wildbret je Kilo und Pirschführung stehen auf einem Blatt, mit fertiger Schnellwahl; aus einem Strecken-Eintrag übernimmst du den Abschuss direkt als Position. Zwei Wege: aus einer Einnahme heraus (das Geld ist schon da, der Käufer bekommt seinen Beleg, bei Barverkauf ist das sogar Pflicht) oder eigenständig für den Jagdgast: die Rechnung steht auf „offen", und erst dein Tipp auf „Als bezahlt markieren" legt die Einnahme als Entwurf ins Journal, sauber verknüpft, nichts doppelt. Ausstellen vergibt eine eigene fortlaufende Rechnungsnummer; Kleinunternehmer-Rechnungen tragen den Befreiungshinweis, mit Umsatzsteuer wird je Satz ausgewiesen.
    • Mitdenken, nicht entscheiden: der Reiter warnt, wenn deine baren Einnahmen sich der Registrierkassen-Grenze nähern oder die Einnahmen der Kleinunternehmer-Grenze von 55.000 Euro brutto. Und ehrlich, was die Buchhaltung nicht ist: keine Bilanz, keine Umsatzsteuervoranmeldung, keine Registrierkasse, keine Steuerberatung. Sie ist die vorbereitende Buchhaltung: sauber erfassen, prüfen, übergeben. Kapitalgesellschaften wie eine Forst-GmbH mit Eigenjagd müssen doppelt buchen; für sie sind genau der Steuerberater-Link und die Kanzlei-Exporte gedacht, die echten Bücher führt die Kanzlei.

Dazu kommen zwei Fähigkeiten, die nicht an einen Reiter geknüpft sind: echte Benutzerkonten mit Rollen und abgestuften Rechten, und eigene Jagdgast-Zugänge mit Kamera-Freigaben je Gast (siehe „Revier teilen" weiter unten).

Wie schalte ich Pro frei? Im Konto (Tarif wählen / upgraden) öffnet sich das Fenster „Revier3D freischalten" mit beiden Tarifen, monatlich oder jährlich. Denselben Weg nimmt der Hinweis, den ein Pro-Reiter im Planer zeigt, solange dein Revier auf Basic steht. Einzige Ausnahme im Umfang: die Bewegungsjagd-Planung ist noch nicht gebaut, sie kommt 2027.
Team

Das Revier mit den Jagdkollegen teilen

Jedes Revier hat eine eigene Adresse, zum Beispiel revier3d.at/r/dein-revier. Darüber kommen deine Jagdkollegen hinein, ganz ohne eigenes Konto.

Video: das Revier teilen, Revier-Passwort setzen und Gast-Zugang über den Link 0:15 Revier teilen
1

Passwort setzen

In deinem Konto findest du die Karte Revier-Link teilen. Dort legst du ein Revier-Passwort fest.

2

Link verschicken

Link und Passwort an die Kollegen schicken. Beides zusammen genügt, mehr braucht niemand.

3

Gemeinsam arbeiten

Alle sehen dasselbe Revier und dürfen eintragen: Marker, Strecke, Tagebuch, Aufgaben.

Die Karte Revier-Link teilen im Konto, mit Adresse und Revier-Passwort
Revier-Link und Revier-Passwort im Konto
Wer darf was: Gäste über den Revier-Link dürfen ansehen und eintragen. Die Verwaltung bleibt bei dir: Grenze, Einstellungen und Abo kann nur der Revier-Inhaber ändern. Echte Benutzerkonten mit Rollen kommen mit dem Pro-Abo. Es gibt vier: Jagdleiter (alles), Aufseher (eintragen und alle Einträge korrigieren, auch fremde, dazu Kontrollgänge im Reiter 🎖 Aufsicht führen und den Revier-Verlauf lesen, aber keine Reviereinstellungen, kein Abschussplan-Soll, keine Mitglieder), Jäger (eintragen und die eigenen Einträge korrigieren) und Gast (nur ansehen). Welche Rolle du hast, steht im Planer unter ⚙ Einstellungen.
Ein Knopf fehlt? Was deine Rolle nicht darf, ist gar nicht erst zu sehen: Erfassungsformulare und Verwaltungs-Knöpfe sind dann ausgeblendet, statt beim Antippen eine Fehlermeldung zu zeigen. Wenn du also z. B. den Löschen-Knopf oder die Reviereinstellungen nirgends findest, ist nichts kaputt: deine Rolle in diesem Revier sieht sie nicht vor. Frag den Jagdleiter.

Persönliche Zugänge statt gemeinsamem Passwort

Im Planer unter ⚙ Einstellungen → Zugang & Team steht der Login-Modus. Voreingestellt ist Single-User: ein gemeinsames Revier-Passwort für alle, so wie oben beschrieben. Mit dem Pro-Abo gibt es Multi-User: jedes Mitglied meldet sich mit eigenem Benutzernamen und eigenem Passwort an, mit Rolle und Rechten.

  • Was beim Umstellen passiert: Ab dem Umschalten weist der gemeinsame Revier-Link jede neue Anmeldung ab. Wer über den Link bereits angemeldet ist, fliegt aber nicht hinaus: er kann noch 30 Tage lang eintragen und danach weiterhin alles ansehen. Im Planer steht dazu oben ein Streifen mit dem genauen Datum. Dieses Datum hängt am Revier und nicht an der einzelnen Sitzung, alle Link-Gäste haben also dasselbe: der Jagdleiter kann es ansagen. Ein Revier darf damit mitten in der Saison umstellen, ohne seinen Jägern am selben Abend das Eintragen wegzunehmen.
  • Eine Mitgliedschaft kann befristet sein. Bei jedem Mitglied klappt 🎫 Zugang, Jagdkarte, Kontakt auf: Zugang gültig ab und bis, Jagdkartennummer, Jagdkarte gültig bis, Abschussumfang, Telefon und eine Notiz. Gedacht für den Jagderlaubnisschein (Begehungsschein), für Jagdgäste und für die Pachtzeit. Leer heißt unbefristet, das ist der Normalfall.
  • Abgelaufen heißt: ansehen ja, ändern nein. Nach dem Enddatum sieht das Mitglied weiterhin alles, kann aber nichts mehr eintragen, bis die Revierleitung verlängert. Dieselbe Linie gilt für einen Zugang, der erst später beginnt. Bei Jagdleitern und Admins wirkt das Enddatum nicht: sonst könnte sich die Verwaltung selbst aussperren und käme an keinen Knopf mehr heran, um es zu korrigieren.
  • Du siehst es, bevor es zu spät ist: In der Mitgliederliste steht an jedem Namen ein Merkzettel („Zugang bis 30.09.2026", ab 14 Tagen vorher „nur noch bis", danach „abgelaufen"), dasselbe für die Jagdkarte, dazu „Zuletzt gesehen". Und im Reiter ✅ Aufgaben steht eine Hinweiszeile, sobald Zugänge oder Jagdkarten in den nächsten 14 Tagen ablaufen oder schon abgelaufen sind.
  • 🎫 Der Jagderlaubnisschein (Begehungsschein) zum Ausdrucken entsteht aus genau diesen Daten. Ein Blatt trägt Revier und Bundesland, Name und Rolle, Jagdkartennummer samt Gültigkeit, den Zeitraum des Zugangs, den Abschussumfang, die Telefonnummer, die Zeile „Ausgestellt von", eine Unterschriftszeile und einen QR-Code auf den Revier-Link; die Adresse steht zur Sicherheit auch als Text daneben, weil ein QR auf einer Fotokopie schnell unlesbar ist. Bei der Jagdaufsicht kommen Bestelldatum, bestellende Behörde und Prüfungsnachweis dazu. Steht kein Zeitraum drin, heißt das unbefristet und nicht „nichts eingetragen". Den Knopf 🎫 Jagderlaubnisschein findest du beim einzelnen Mitglied im aufgeklappten Zugangs-Abschnitt, den Sammeldruck 🎫 Jagderlaubnisscheine für alle über der Mitgliederliste; im Download-Ordner heißt die Datei jetzt ebenfalls nach dem Jagderlaubnisschein und nicht mehr nach dem Begehungsschein. Jede Person bekommt dabei eine eigene Seite: das Blatt wird ausgehändigt, und eine Sammelliste wäre in dem Moment die Kontaktliste des halben Reviers in fremder Hand. Ausstellen darf nur die Revierleitung, denn dort stehen Jagdkarten- und Telefonnummern anderer Leute drauf. Wie die anderen fertigen PDF-Dateien vom Server gehört auch dieses Blatt zur Vollversion.
    Der Abschussumfang ist keine Zugabe: welches Wild dieses Mitglied erlegen darf, ist in Salzburg, Tirol und Vorarlberg eine Pflichtangabe auf dem Schein (§ 47 Abs 1 S-JagdG, § 12 Abs 3 TJG, § 23 Abs 3 Vbg JagdG). Das Feld ist mit Absicht freier Text: Tirol erlaubt ausdrücklich die Beschränkung auf einzelne Wildstücke, und „der zweite Rehbock, danach nur Raubwild" ließe sich in keiner Ankreuzliste abbilden. Bleibt es leer, steht auf dem Blatt „nicht hinterlegt" statt gar nichts: eine fehlende Pflichtangabe soll man sehen.
    Wer ausstellt und wer unterschreibt, steht jetzt auch drauf. Beides kommt aus den Stammdaten des Jagdausübungsberechtigten (siehe Planer, ⚙ Einstellungen); die Unterschriftszeile trägt dessen Bezeichnung nach deinem Bundesland und darunter den Namen. Bis dahin war dort nur eine leere Linie. Ist im Revier eine juristische Person oder eine Jagdgesellschaft eingetragen, steht auf dem Blatt zusätzlich der benannte Mensch dahinter: unterschreiben kann eine Gesellschaft nicht. Und der Vorbehaltskasten oben richtet sich nach der Eigenschaft, die dort hinterlegt ist: in Kärnten sagt er bei einem Jagdverwalter ausdrücklich, dass für ein solches Jagdgebiet überhaupt keine Jagderlaubnisscheine ausgegeben werden dürfen (§ 41 Abs 4 K-JG 2000), im Burgenland nennt er die Meldepflicht, die für Eigenjagdbesitzer und Pächter verschieden ausfällt.
    Warum zwei Namen: Im Gesetz heißt das Papier Jagderlaubnisschein. „Begehungsschein" steht in keinem der neun Landesjagdgesetze, ist unter Jägern aber der gebräuchliche Ausdruck, deshalb führt die App beide. In der Steiermark hat es überhaupt keinen gesetzlichen Namen, dort ist von einer schriftlichen Bewilligung die Rede.
  • Der Vorbehalt gehört dazu, und er steht auf jedem Blatt: Das Blatt aus der App gibt die im Revier hinterlegten Daten wieder und ist kein amtlicher Vordruck. Ob und in welcher Form ein Jagderlaubnisschein auszustellen ist, regelt das Jagdgesetz deines Bundeslands. In Salzburg, Oberösterreich, dem Burgenland und Vorarlberg schreibt das Landesrecht einen amtlichen Vordruck vor, teils bis hin zu Farbe und Format: dort ersetzt der Ausdruck aus der App den Vordruck nicht, er hilft beim Ausfüllen. In Niederösterreich, der Steiermark und Tirol bindet kein Vordruck. Maßgeblich bleiben in jedem Fall die amtlichen Nachweise und die gültige Jagdkarte, die ohnehin mitzuführen ist. Wofür das Blatt taugt, ist die Frage, die ein Aufsichtsjäger im Feld tatsächlich stellt: wer ist das, gehört der hierher, wie lange, und welche Jagdkartennummer hat er.

Live-Standort

Wer seinen Standort teilt, ist für die anderen in der 2D-Karte und im 3D-Diorama sichtbar. Das Teilen schaltest du selbst ein und wieder aus. Praktisch bei der Bewegungsjagd und beim Einweisen von Gästen.

Standort bleibt auf dem iPhone aus? Wenn du den Link aus WhatsApp, Instagram oder Facebook heraus geöffnet hast, schlucken diese In-App-Browser die Standort-Abfrage oft still — es erscheint nicht einmal die Abfrage. Öffne revier3d.at in Safari direkt: Link lange drücken und „In Safari öffnen" wählen. Falls das nicht hilft, prüfe iOS-Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Standortdienste → Safari (auf „Fragen" stellen). Kommt die Abfrage und verneinst du sie versehentlich, kannst du sie nach dem nächsten Knopfdruck erneut erlauben.

Anmeldeseite über den Revier-Link: nur das Revier-Passwort eingeben, kein eigenes Konto nötig
So kommen Kollegen über den Link hinein
Live-Standort eines Jagdgasts im 3D-Diorama
Live-Standort im 3D-Diorama
Verwaltung

Konto, Abo und Testphase

Im Konto verwaltest du dein Revier, dein Passwort und dein Abo. Du erreichst es über 👤 Konto: am Handy im letzten Feld der Leiste unten, am Rechner in der Kopf- bzw. Werkzeugleiste.

  • Testphase: Nach der Registrierung hast du 48 Stunden Zugriff auf alle Funktionen, ohne Zahlungsdaten. Der Vollversion vorbehalten sind nur die fertigen PDF-Dateien vom Server: die Druckkarte, die Streckenliste, der Erfüllungsnachweis und der Jagderlaubnisschein, dazu ihr Versand per Mail. Die Druckansicht im Browser steht dir überall offen.
  • Basic kostet 9,90 €/Monat oder 99 €/Jahr. Im Preispopup siehst du die aktuelle Auswahl.
  • Nach der Testphase bleibt dein Revier erhalten und sichtbar: das 3D-Diorama dreht sich als Schaufenster weiter, die Bedienelemente sind solange geblockt, bis du freischaltest. Es geht nichts verloren.
  • Abo verwalten: Zahlungsdaten, Rechnungen und Kündigung laufen über das Abo-Portal, das du im Konto öffnest.
  • Gast in fremdem Revier: Wenn du mit deinem Konto über einen Revier-Link (revier3d.at/r/…) in ein anderes Revier eingeloggt bist, siehst du oben einen Hinweis „Du bist als Gast in diesem Revier". Mit einem Klick auf ← Zurück zu meinem Revier kehrst du sofort zurück.
  • Passwort vergessen: auf der Anmeldeseite anfordern, du bekommst einen Link per E-Mail.
  • Mit Google anmelden: auf der Anmelde- und der Registrierungsseite gibt es die Knöpfe Mit Google anmelden und Mit Google registrieren. Hast du schon ein Konto mit derselben E-Mail-Adresse, wird es beim ersten Google-Login automatisch verknüpft: du bekommst eine Info-Mail und kannst ab dann beide Wege nutzen. Wer sich mit Google registriert, hat bei uns kein Passwort. Die Passwort-Karte im Konto heißt dann 🔑 Passwort festlegen und schickt dir einen Link per E-Mail; ein Passwort brauchst du nur für die Gefahrenzone, etwa zum Löschen von Revier oder Konto. Im Instagram- oder Facebook-Browser fehlt der Google-Knopf, weil Google die Anmeldung dort nicht erlaubt: öffne revier3d.at in Safari oder Chrome, mit E-Mail und Passwort geht es auch dort.
  • 📦 Datenexport (DSGVO): Im Konto lädst du alles aus deinem Revier als ZIP herunter: Strecke, Ansitze, Wartung, Nachsuchen, Belegungen, Schäden, Abschussplan, Wildbret-Abgaben und das Änderungsprotokoll als CSV (öffnen direkt in Excel), dazu Marker, Wege, Gebiete und die Reviergrenze als GeoJSON. Die Fotos sind nicht dabei: die können mehrere hundert MB groß sein und bleiben in der App an ihrem Eintrag.
  • Weiteres Revier anlegen: Über Revier erstellen (die Adresse /onboarding) legt auch ein bestehendes, angemeldetes Konto ein weiteres Revier an. Der Einrichtungsassistent läuft dann wie beim ersten Mal.
  • Revier löschen: 🗑 Revier löschen steht im Konto in der Gefahrenzone: endgültig, zur Sicherheit wird dein Passwort abgefragt. War es dein letztes Revier, landest du danach direkt wieder im Einrichtungs-Assistenten und kannst sofort ein neues anlegen.
Der Kontobereich mit Abo-Status und Revier-Verwaltung
Der Kontobereich mit Abo-Status

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