Revierkarte ohne Empfang: was im Funkloch wirklich geht
Eintragen geht im Funkloch immer, auch ohne Vorbereitung: der Eintrag wartet auf dem Gerät und geht beim nächsten Netz durch. Der Offline-Vorrat entscheidet nur, was du ohne Netz zusätzlich lesen kannst: Karte, Gelände, Fotos und alle Einträge des Reviers.
Einmal je Revier und Gerät, am besten daheim im WLAN
Der Offline-Vorrat ist ein Schalter im Planer. Die Wortlaute unten sind die der Knöpfe in der App.
Der Vorrat im Detail, samt seinen Grenzen
Alles hier ist am Programm gemessen, nicht versprochen. Die Grenzen stehen gleichberechtigt daneben, weil ein Funkloch der falsche Ort ist, um sie zu entdecken.
- Deine Einträge: Markierungen, Wege, Gebiete, Abschüsse, Ansitze, Wartungen, Nachsuchen, Fütterungen, Schäden, Aufgaben, Notizen und die Reviergrenze.
- Das Luftbild deines Reviers in voller Feinheit, in denselben Zoomstufen, die du online beim Arbeiten im Revier siehst.
- 3D-Gelände, Fotos und Kamerabilder, wenn du die Rückfrage mit Alles mitladen beantwortet hast.
- Grundstücksgrenzen und -nummern, wo es sie gibt; in Österreich ist das der Fall.
- Vorbereitete amtliche Fachkarten vollständig: im Funkloch ist alles da, was die Revierleitung vorbereitet hat, nachgeladen wird unterwegs nichts.
- Die Topokarte und die Schummerung holt der Vorrat nicht vorweg. Vorgeholt wird das Luftbild.
- Weit herausgezoomt bleibt die Karte im Funkloch leer: der Vorrat hält nur die Zoomstufen, in denen man ein Revier bearbeitet, nicht die Übersicht über die halbe Landschaft.
- Die fertigen PDF-Dateien vom Server, also Druckkarte, Streckenliste, Erfüllungsnachweis und Jagderlaubnisschein, erzeugt der Server. Ohne Netz gibt es sie nicht.
- Frisches Wetter braucht Netz. Im Funkloch zeigt die App den letzten bekannten Stand und sagt dazu, wie alt er ist.
- Was du außerhalb deines Reviers nie angesehen hast, kann das Gerät im Funkloch nicht zeigen. Der Vorrat deckt dein Revier ab, nicht die Gegend rundherum.
Drei Grenzen, die man vorher wissen sollte. Der Vorrat braucht ein laufendes Abo, Basic genauso wie Pro. In der Testphase zeigt die Karte statt eines toten Schalters den Satz: „Offline gibt es ab dem aktiven Abo, Basic wie Pro. Solange dein Revier in der Testphase läuft, braucht es zum Lesen eine Internetverbindung.“ In der Live-Demo gibt es die Karte gar nicht, weil dort ohnehin nichts das Neuladen übersteht. Und eine Grenze der Verschlüsselung, offen gesagt: die Kartenbilder deines Vorrats liegen am Server verschlüsselt, die Namen der amtlichen Kartenblätter dahinter nicht; was das bedeutet, steht auf der Sicherheitsseite.
Installieren und Offline-Vorrat sind zwei getrennte Schalter. Das eine schaltet das andere nicht automatisch ein. Die Karte 📲 Revier3D installieren direkt darüber bringt ein App-Symbol auf dein Gerät: am Rechner über Web-App jetzt installieren, wenn der Browser das anbietet, am Handy über Web-App einrichten und den Weg Zum Home-Bildschirm. Welche Fassungen es sonst gibt, steht unter Download. Was du ohne Empfang lesen möchtest, lädst du in jedem Fall mit ⬇ Offline verfügbar machen auf dieses Gerät.
Was es kostet: nichts extra. Offline gehört zu jedem Abo, Basic wie Pro; einen eigenen Offline-Preis gibt es nicht (die Tarife). In der Testphase sagt dir die Karte, dass der Vorrat mit dem aktiven Abo kommt; eingetragen und nachgetragen wird aber auch dort alles.
Daten und Hilfe-Kapitel
- Luftbild und Gelände: aus den amtlichen Landesdaten, in Österreich basemap.at und BEV. Der Vorrat holt genau die Kartenteile, die dein Revier online auch zeigt.
- Grundstücksgrenzen: in Österreich aus der digitalen Katastralmappe des BEV, im selben Raster wie das Luftbild.
- Amtliche Fachkarten: Waldentwicklungsplan, Gefahrenzonen der Wildbach- und Lawinenverbauung, Schutz- und Bannwald, Wasserschutz, Natura 2000 und Naturschutzgebiete, aus einem geprüften österreichischen Datenstand. Die Fachkarten sind Planungsinformation, keine Rechtsauskunft.
- In der Hilfe:
Revier3D installieren und ohne Empfang arbeiten
Der Funkloch-Streifen, unter „Was in allen drei Ansichten gleich ist“
Amtliche Fachkarten
Selbst ansehen
Die Live-Demo zeigt Karte, 3D und Planer ohne Konto. Einen Offline-Vorrat hat sie nicht, den gibt es erst im eigenen Revier.
Kurz beantwortet
Muss ich vor der Jagd etwas vorbereiten?
Fürs Eintragen nicht: was du im Funkloch speicherst, wird gemerkt und von selbst nachgetragen, sobald wieder Netz da ist. Willst du draußen auch Karte, Gelände, Fotos und deine Einträge lesen, schaltest du im Planer einmal „Offline verfügbar machen“ ein und tippst daheim im WLAN auf „Jetzt aktualisieren“.
Was passiert mit einem Abschuss, den ich im Funkloch eintrage?
Er wartet auf deinem Gerät, und der Streifen oben sagt „Kein Netz, alles wird gemerkt“. Sobald Empfang da ist, geht er von selbst los, auch wenn du die Seite erst am nächsten Tag wieder öffnest; wer nicht warten mag, tippt „Jetzt senden“. Doppelt angelegt wird nichts: jeder wartende Eintrag trägt eine Kennung, an der der Server ihn wiedererkennt.
Wie groß ist der Vorrat?
Das hängt von deinem Revier ab. Wie viele Kartenteile und wie viele MB das Luftbild braucht, rechnet die App vorher aus und schreibt es in die Frage „Auch Luftbild, Gelände und Bilder laden?“. Unter dem Schalter steht, wie viel Platz gerade belegt ist. Wird es dem Gerät zu viel, wirft es die ältesten Kartenteile weg, nie das Gelände und nie die Reviergrenze.
Geht das auch am Computer?
Ja. Der Schalter gilt je Revier und je Gerät: am Handy einschalten und am Rechner daheim aus lassen ist in Ordnung, die beiden stören einander nicht. Schaltest du ihn am Rechner ein, legt auch der seine eigene Kopie an, und „Jetzt aktualisieren“ holt dort denselben Stand.